In der Nacht zum 28. September 2026 führten die ukrainischen Verteidigungskräfte eine großangelegte Vergeltungsoperation durch und setzten dabei weitreichende Mittel gegen wichtige militärische und industrielle Ziele auf dem Gebiet der Russischen Föderation ein. Über die Details des nächtlichen Angriffs informierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner offiziellen Ansprache und betonte den systematischen Charakter der Gegenmaßnahmen auf anhaltende russische Angriffe.

Chronologie der Nachtangriffe und Zielgeographie

Nach Angaben des Staatsoberhauptes erzielten die ukrainischen Kräfte treffsichere Angriffe auf zwei große Rüstungsbetriebe in den Regionen Tula und Woronesch in Russland. Diese Unternehmen versorgen die russische Armee mit Waffen und Munition. Darüber hinaus führten Einheiten des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) eine erfolgreiche Operation gegen Ölanlagen des Aggressors in der Region Krasnodar durch, wo Anwohner Drohnenflüge und Explosionen meldeten.

Spezialoperationen und Beseitigung von Terrormitteln

Neben Industrie- und Treibstoffbasen wurden Angriffe in den Regionen Kaluga und Orjol verzeichnet — gegen Einrichtungen, die das russische Militär für die Koordination und den Start von Kamikaze-Drohnen nutzt. In der Region Brjansk wurden Ansammlungen des Besatzungskontingents direkt unter Beschuss genommen. Zudem wurde ein strategisches Ziel im Schwarzen Meer getroffen, was die ukrainischen Fähigkeiten zur See unterstreicht.

Widersprüchliche Daten

Während die ukrainische Seite offiziell Treffer auf Rüstungsfabriken und Öllager meldete, behaupten russische Behörden traditionell den angeblich erfolgreichen Einsatz von Flugabwehrsystemen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, alle Drohnen seien abgeschossen worden, doch zahlreiche Videos von Augenzeugen in sozialen Netzwerken mit massiven Bränden widerlegen diese offiziellen Berichte eindeutig.

Experteneinschätzungen und Folgen

Militärexperten stellen fest, dass der regelmäßige Einsatz eigener Langstreckenwaffen es der Ukraine ermöglicht, den Krieg auf das Territorium des Aggressors zu verlegen. Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte den beteiligten Soldaten dafür, den Krieg dorthin zurückgebracht zu haben, woher er kam.