Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, entschlossene Maßnahmen zum Schutz des ukrainischen Himmels zu ergreifen. Der Staatsoberhaupt betonte, dass Russland weiterhin zivile Objekte zerstört, und erwartet vom NATO-Gipfel in Ankara konkrete Entscheidungen, die diesen Terror beenden können.

Massiver Angriff auf Kiew

In der Nacht zum heutigen Tag wurden die ukrainische Hauptstadt und die Region Kiew einem beispiellosen Schlag ausgesetzt. Die russischen Besatzer setzten ein massives Arsenal ein: Laut ukrainischen Behörden wurden 68 Raketen und 351 Kampfdrohnen gestartet.

Gegenwärtig laufen die Aufräumarbeiten nach dem Angriff. Vorläufigen Berichten zufolge wurden Treffer in mehr als 10 Standorten in Kiew registriert, wobei ein erheblicher Teil auf Wohngebiete entfällt. Der Schaden an zivilen Objekten wird weiterhin eingeschätzt.

Problem bei der Abfangung von Ballistischen Raketen

In seiner Erklärung hob Selenskyj hervor, dass die ukrainischen Verteidiger eine hohe Effizienz im Kampf gegen Drohnen und Marschflugkörper demonstrieren. Die Situation mit russischen ballistischen Raketen bleibt jedoch kritisch. Der Präsident wies darauf hin, dass das Hauptproblem der Mangel an Abfangraketen ist, die zur Neutralisierung solcher Ziele erforderlich sind.

Erwartung von Entscheidungen der NATO

Ein Schlüsselelement in der Ansprache des Präsidenten war die Forderung an westliche Partner, vor allem an die USA und europäische Länder. Selenskyj erklärte, dass solange Raketen für die Luftabwehrsysteme „Patriot“ in den Lagern der Verbündeten verbleiben, dies Russland faktisch ermutigt, weiterhin Wohnhäuser zu zerstören.

Der Staatsoberhaupt ist überzeugt, dass die westlichen Länder über ausreichende Ressourcen und Kraft verfügen, um diesen Terror zu stoppen. Er forderte die Teilnehmer des Gipfels in Ankara auf, mit starken Entscheidungen hervorzutreten, die den Schutz des Lebens gewöhnlicher Menschen gewährleisten.