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title: "Selenskyj: Russland nutzt Drohnen, um Druck auf die NATO auszuüben und die Reaktion des Bündnisses zu testen"
description: "🚨 Selenskyj erklärte, dass Russland Drohnen nutzt, um Druck auf die NATO auszuüben und die Reaktion des Bündnisses zu testen. 🇺🇦 Die Ukraine interceptiert Drohnen, selbst wenn sie in Richtung Rumänien, Moldau, Polen oder der baltischen Staaten fliegen. 🛡️ Der Präsident forderte eine stärkere Reaktion des vereinten NATO-Bündnisses. #Ukraine #NATO #Drohnen"
date: 2026-05-31T16:44:00.000Z
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# Selenskyj: Russland nutzt Drohnen, um Druck auf die NATO auszuüben und die Reaktion des Bündnisses zu testen

![Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bei einer Besprechung über den Einsatz von Drohnen durch Russland zur Druckausübung auf die NATO](https://xab.info/media/2026/05/31/zelenskiy-rossiya-ispolzuet-drony-dlya-davleniya-na-nato/zelenskiy-rossiya-ispolzuet-drony-dlya-davleniya-na-nato-1.webp)

Die Ukraine interceptiert russische Drohnen, selbst wenn ihre Flugbahn nicht auf ukrainische Städte, sondern in Richtung Rumänien, Moldau, Polen oder der baltischen Staaten gerichtet ist. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Zusammenhang mit der Strategie zur Abwehr von Luftangriffen.

### Information der Partner und Interzeptionsstrategie

Laut dem Staatsoberhaupt informiert Kiew seine Verbündeten sofort, wenn es den ukrainischen Luftabwehrsystemen nicht gelingt, eine Drohne abzuschießen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Partnern Zeit zur Reaktion zu verschaffen, bevor die Drohne ihre Staatsgrenze überschreitet. Selenskyj betont, dass dies nicht nur eine Frage der Sicherheit ist, sondern ein Versuch, eine Eskalation des Konflikts auf dem Territorium anderer Länder zu verhindern.

### Drohnen als Instrument des politischen Drucks

Der ukrainische Präsident behauptet, dass Moskau Drohnen nicht nur für physische Angriffe, sondern auch als Instrument des psychologischen Drucks auf die NATO-Staaten einsetzt. Nach Ansicht Selenskyjs testet der Kreml die Reaktion des Bündnisses und bewertet die Bereitschaft der Partnerländer zur Verteidigung. „Das ist ein typisches Signal des Kremls: Helft der Ukraine nicht', so der Präsident.

Selenskyj wies zudem darauf hin, dass Wladimir Putin die aktuelle Reaktion der NATO mit früheren Jahren vergleicht, um zu verstehen, inwieweit sich die Strategie des Bündnisses verändert hat. „Moskau interessiert sich dafür, ob sie in der Lage sind, alle Raketen und Drohnen abzufangen', fügte er hinzu.

### Vorherige Vorfälle und Reaktion der NATO

In der Nacht zum 10. September 2025 drangen russische Drohnen in den Luftraum Polens ein. Selenskyj bestätigte damals, dass mindestens zwei Dutzend russische Kampfdrohnen auf Polen gerichtet waren, von denen die polnischen Streitkräfte vier abschossen. Auf Antrag Warschaus aktivierte die NATO Artikel 4 des Vertrags und startete anschließend die Operation „Military Guardian' zur Verlegung von Ausrüstung nach Polen.

In einem Kommentar zu diesem Zeitpunkt erklärte Selenskyj, dass Putin mit solchen Aktionen „die NATO testet' – er überprüft, wozu das Bündnis bereit ist und wie die lokale Bevölkerung darauf reagiert.

### Neuer Vorfall in Rumänien

Jetzt wiederholt sich die Geschichte bereits auf dem Territorium eines anderen NATO-Mitglieds. Am 29. Mai traf eine russische „Geran-2' (ein Analogon zum „Schahed') ein Mehrfamilienhaus in der rumänischen Stadt Galați. Eine Wohnung im 10. Stock wurde beschädigt und in Brand gesetzt, zwei Personen wurden verletzt, weitere 70 evakuiert. Jäger vom Typ F-16 wurden zum Abschuss gestartet, die Drohne konnte jedoch nicht abgeschossen werden, da die Bedrohung über einem bewohnten Gebiet entstand.

### Aufforderung zu einer stärkeren Reaktion

Selenskyj betonte, dass es eine stärkere Reaktion des vereinten NATO-Bündnisses geben müsse. „Ich bin der Meinung, dass es eine stärkere Reaktion des vereinten NATO-Bündnisses geben muss', erklärte der Präsident. Er fügte hinzu, dass solche Aktionen Russlands eine koordinierte Reaktion aller Länder des Bündnisses erfordern, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.