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title: "Selenskyj schildert den Verlauf der Verhandlungen mit Trump und Musk über Starlink über Russland: vom „Ja“ bis zur Ablehnung"
description: "Selenskyj berichtete, dass die Ukraine versucht hatte, mit Trump und Musk über den Betrieb von Starlink über Russland zu verhandeln, doch der Milliardär lehnte es als Eskalation ab. Die Verhandlungen mit den USA laufen weiter."
date: 2026-08-23T08:52:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/selenskyj-trump-musk-starlink-russland
tags: [starlink, space-x, elon-musk, ukraine-russia-war, donald-trump, zelensky, satellite-communications]
publisher: "XAB.info"
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# Selenskyj schildert den Verlauf der Verhandlungen mit Trump und Musk über Starlink über Russland: vom „Ja“ bis zur Ablehnung

![Starlink-Satellit mit Solarpanels auf der Erdumlaufbahn — Thema der Gespräche Selenskyjs mit Trump und Musk über das Netzwerk über Russland](https://xab.info/media/2026/08/23/zelensky-trump-musk-starlink-rossiya/zelensky-trump-musk-starlink-rossiya-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Selenskyj teilte mit, dass das ukrainische Verteidigungsministerium in der ersten Hälfte des Jahres 2026 darum bat, mit Trump über den Betrieb von Starlink über Russland für militärische Zwecke zu verhandeln.
- Nach Angaben des Präsidenten habe SpaceX zunächst „anscheinend grünes Licht gegeben“, doch dann habe Musk es als Eskalation bezeichnet und abgelehnt.
- Auf dem zweiten Treffen erklärte Trump nach der Version Selenskyjs, man habe ihn „betrogen“; dabei unterstützte er in Versailles nach denselben Worten die Idee.
- Nach den Worten Selenskyjs seien etwa zehn Weltführer in die Thematik eingebunden worden, darunter Macron und Stubb.
- Die Ukraine erklärte, sie werde nicht auf den Start russischer und chinesischer Starlink-Äquivalente warten und werde eine eigene Lösung aufbauen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschrieb in einem Gespräch mit Journalisten erstmals ausführlich den Verlauf der Hinterkulissenverhandlungen mit der US-Regierung und dem Unternehmen SpaceX über die Nutzung des Satellitennetzes Starlink auf dem Gebiet Russlands für die Verteidigung der Ukraine. Nach seinen Angaben ging die Initiative in der ersten Hälfte des Jahres 2026 vom ukrainischen Verteidigungsministerium aus, und der Prozess umfasste persönliche Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump, Kontakte mit SpaceX-Chef Elon Musk sowie eine parallele diplomatische Arbeit mit den Führern der EU und Frankreichs. Die Erklärung kam vor dem Hintergrund anhaltender Debatten darüber, ob eine Ausweitung des Einsatzgebiets eines kommerziellen Satellitenkommunikationssystems auf das Gebiet eines Gegners in einem bewaffneten Konflikt zulässig ist.

### Wie die Verhandlungen begannen: Anfrage des Verteidigungsministeriums und erstes Treffen mit Trump

Nach der Version Selenskyjs richtete das ukrainische Verteidigungsministerium in der ersten Hälfte des Jahres 2026 eine Bitte an ihn, eine Möglichkeit zu finden, mit Trump über die Nutzung von Starlink auf dem Gebiet der Russischen Föderation für militärische Zwecke zu verhandeln. Der Staatschef berichtete, dass ihm nach den erhaltenen Informationen zufolge SpaceX „anscheinend bereits grünes Licht“ gegeben habe und es nur noch um die politische Abstimmung der Frage ging. Auf dieser Grundlage führte Selenskyj ein Treffen mit dem US-Präsidenten und teilte ihm nach seinen Worten direkt mit, dass Musk der Ukraine die entsprechende Nutzung bestätigt habe. Die Seiten einigten sich, dass die amerikanische Seite interne Diskussionen führen werde, falls SpaceX bereit sei. Parallel traf sich Selenskyj mit der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und dem Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und vereinbarte die erforderliche Finanzierung seitens der EU.

### Uneinigkeit mit Trump: „Ihr habt mich betrogen“

Auf dem zweiten Treffen mit dem US-Präsidenten erklärte dieser nach den Worten Selenskyjs, der ukrainische Präsident habe ihn „anscheinend betrogen“, da Musk der Ukraine die Nutzung von Starlink auf dem Gebiet Russlands letztlich verweigert habe. Selenskyj räumte ein, dass er danach zum Verteidigungsministerium zurückgekehrt sei, wo man ihm mitgeteilt habe, dass „es vielleicht so war“. Damit bestätigte der ukrainische Präsident de facto, dass das anfängliche „grüne Licht“ von SpaceX nicht endgültig festgelegt und auf Ebene von Musk selbst zurückgezogen worden war, was gegenseitige Vorwürfe zwischen Kiew und Washington hervorrief.

### Position von Musk und die Eskalationsfrage

Selenskyj erläuterte, dass Musk nach den ihm vorliegenden Informationen die Ausweitung der Nutzung von Starlink auf das Gebiet Russlands als potenzielle große Eskalation betrachte und öffentlich betone, dass er für ein Ende des Krieges und nicht für dessen Fortsetzung eintrete. Gleichzeitig äußerte der ukrainische Präsident die Hoffnung, dass der Milliardär seine Position ändern könnte, wenn er zusätzliche Argumente sähe, da er zuvor bereits Entscheidungen zu Starlink getroffen habe, die dabei geholfen hätten, Leben zu retten. Er berichtete, dass ukrainische Vertreter und das Team von Trump bereits mit Musk in Kontakt getreten seien und der Feedback in letzter Zeit ermutigender geworden sei. Getrennt erwähnte Selenskyj, dass der französische Präsident Emmanuel Macron in Versailles an dieser Frage mit Trump gearbeitet habe, woraufhin der amerikanische Führer nach seinen Worten erklärte: „Gut, ich werde die Idee von Starlink unterstützen“. Bei den Verhandlungen habe nach seinen Worten auch der finnische Präsident Alexander Stubb geholfen; insgesamt seien etwa zehn Weltführer in die Thematik eingebunden worden.

### Paralleler Track: Antwort auf das russische und chinesische Äquivalent

Getrennt benannte Selenskyj einen „parallelen Track“: Die Ukraine werde nach seinen Worten nicht darauf warten, bis Russland und China ein eigenes Äquivalent von Starlink aufbauen, das sie nach seiner Einschätzung errichten und im Krieg einsetzen wollten. „Wenn sie starten, werden wir auch etwas Eigenes starten“, erklärte der Präsident und wies auf die Bereitschaft Kiews hin, ein eigenes Satellitenlösungsangebot als Antwort aufzubauen. Diese Erklärung fügt sich in den breiteren Kontext des Wettlaufs um Satellitenkommunikationssysteme ein, in dem Russland, wie zuvor berichtet wurde, sein eigenes Projekt „Rasswet“ entwickelt.

### Widersprüchliche Angaben

In den Aussagen Selenskyjs und in zuvor veröffentlichten Berichten gibt es einige Unstimmigkeiten, die ehrlich widerzuspiegeln ist. Erstens habe SpaceX nach seinen Worten zunächst „anscheinend grünes Licht gegeben“ und dann habe Musk es als Eskalation bezeichnet und abgelehnt; dabei konnte Selenskyj selbst nicht eindeutig bestätigen, ob die anfängliche Zustimmung real war oder nur ein Zwischen signal. Zweitens beschuldigte Trump auf dem zweiten Treffen nach der Version Selenskyjs diesen des Betrugs, während der amerikanische Führer in Versailles nach denselben Worten des ukrainischen Präsidenten erklärte, die Idee von Starlink zu unterstützen. Drittens wurde zuvor berichtet, dass Trump nicht bereit war, für die Ukraine eine Ausweitung der Wirkung von Starlink zu erwirken, selbst nach einer persönlichen Bitte Selenskyjs, was dem Argument von „ermutigenderem Feedback“ und der Unterstützung in Versailles teilweise widerspricht. Alle diese Versionen basieren auf den Worten einer einzigen Quelle – des ukrainischen Präsidenten – und enthalten in den vorliegenden Materialien keine unabhängige Bestätigung seitens SpaceX, des Weißen Hauses oder des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Die Frage der Funktion von Starlink über dem Gebiet Russlands bleibt somit einer der sensibelsten politischen und technologischen Knotenpunkte des Konflikts: Sie verbindet die kommerziellen Interessen von SpaceX, die Eskalationsrisiken, die Position der US-Regierung und die parallelen Bemühungen Kiews um den Aufbau einer eigenen Satelliteninfrastruktur. Die Verhandlungen, so Selenskyj, laufen weiter, doch hängt die endgültige Entscheidung offenbar davon ab, ob es gelingt, Musk und Trump davon zu überzeugen, dass eine Ausweitung des Einsatzgebiets des Netzes nicht zu einer unkontrollierten Eskalation führen wird.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Selenskyj spricht über Uneinigkeiten mit Trump wegen Starlink](https://www.rbc.ua/ukr/news/zelenskiy-rozpoviv-rozbizhnosti-trampom-cherez-1787474912.html) - Первичный источник заявления Зеленского: ход переговоров, первая и вторая встречи с Трампом, отказ Маска, роль Макрона и Стубба, параллельный трек по собственному решению.
- [Musk verweigert der Ukraine die Nutzung von Starlink über Russland und nennt es „Eskalation“ – Selenskyj](https://24tv.ua/ru/starlink-dlja-nanesenija-udarov-po-rossii-podrobnosti-ot-zelenskogo_n3128303) - Подтверждает тезис об отказе Маска и аргументе об эскалации, а также о продолжающихся контактах.
- [Wiktor Litowkin: Wenn Kiew vollen Zugang zu Starlink über Russland erhält, müssen wir den USA ... erklären](https://svpressa.ru/war21/article/526638/) - Подтверждено по источнику svpressa.ru
- [Was ist das Satellitenkommunikationssystem Starlink](https://www.rbc.ru/base/11/02/2025/67ab1c649a794733a1d94175) - Контекстный справочный материал о системе Starlink для корректного описания технологии в статье.

## ❓ FAQ

### Q: Warum hat Musk der Ukraine die Nutzung von Starlink über Russland verweigert?
**A:** Nach den Worten Selenskyjs betrachtet Musk die Ausweitung der Nutzung von Starlink auf das Gebiet Russlands als potenzielle große Eskalation und betont, dass er für ein Ende des Krieges und nicht für dessen Fortsetzung eintrete.

### Q: Was hat Selenskyj über die Treffen mit Trump erzählt?
**A:** Der ukrainische Präsident berichtete, dass er auf dem ersten Treffen Trump die Information übermittelte, dass Musk die Nutzung von Starlink bestätigt habe, während Trump auf dem zweiten Treffen erklärte, man habe ihn „betrogen“, da Musk letztlich abgelehnt habe. Dabei erwähnte Selenskyj, dass Trump in Versailles nach seinen Worten die Idee unterstützte.

### Q: Wird die Ukraine auf den Start russischer und chinesischer Starlink-Äquivalente warten?
**A:** Nein. Selenskyj erklärte, dass die Ukraine nicht einfach darauf warten werde, bis Russland und China ein eigenes Äquivalent von Starlink starten, und bereit sei, eine eigene Lösung als Antwort aufzubauen.