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title: "Treffen in den USA: Selenskyj und Trump diskutieren ein Format, von dem es für Putin schwer sein wird, abzusehen"
description: "Selenskyj und Trump haben ein Treffen mit Putin in den USA diskutiert, von dem es für den russischen Staatschef schwer sein wird, abzusehen. Falls der Kreml erneut ablehnt, bereitet der Westen zusätzlichen Druck vor. 🇺🇸🇺🇦🇷🇺"
date: 2026-06-15T19:16:00.000Z
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# Treffen in den USA: Selenskyj und Trump diskutieren ein Format, von dem es für Putin schwer sein wird, abzusehen

![Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj am Schreibtisch, diskutiert mit Trump ein Verhandlungsformat, das Putin schwer abzulehnen sein wird](https://xab.info/media/2026/06/15/zelenyi-i-tramp-obsuzhdayut-vstrechu-s-putinym-v-ssha/zelenyi-i-tramp-obsuzhdayut-vstrechu-s-putinym-v-ssha-1.webp)

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Führer Donald Trump führten Gespräche über ein mögliches Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin. Die Parteien diskutierten ein Szenario für die Organisation eines Gipfeltreffens auf dem Territorium der Vereinigten Staaten in einem speziellen Format, das es Moskau aus Sicht der ukrainischen Seite extrem erschweren würde, der Teilnahme zu verweigern.

Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Erklärung Selenskyjs in Telegram berichtet, besteht die Initiative darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen es für den Kremlchef schwierig wird, dem Präsidenten Trump persönlich eine Absage zu erteilen. „Gestern haben wir mit Präsident Trump besprochen, dass ein solches Treffen in den USA in einem Format organisiert werden könnte, bei dem es für Putin viel schwieriger wäre, abzulehnen, zumindest gegenüber Präsident Trump. Wir werden sehen, was daraus wird', betonte der ukrainische Staatschef.

### Strategie des Drucks

Selenskyj betonte, dass die internationale Gemeinschaft gezwungen sein wird, zusätzliche Druckmaßnahmen zu ergreifen, falls Russland eine neue Chance auf Dialog ablehnt. Der Staatsoberhaupt erinnerte daran, dass zuvor vorgeschlagen worden war, ein Treffen an jedem Ort der Welt abzuhalten, an dem echte Entscheidungen über das Ende des Krieges im großen Stil getroffen werden könnten, diese Vorschläge jedoch abgelehnt wurden.

Insbesondere wurde die Möglichkeit von Verhandlungen im Rahmen des Gipfels der „Großen Sieben“ (G7) unter Beteiligung aller demokratischen Staaten diskutiert. „Wir haben mit den USA und Frankreich die Möglichkeit eines Treffens mit Russland im Rahmen der G7 diskutiert... Putin will das nicht', konstatierte Selenskyj.

### Historie der Absagen

Die Initiative der ukrainischen Seite ist nicht neu. Bereits am 4. Juni veröffentlichte Wolodymyr Selenskyj einen offenen Brief an den russischen Staatschef, in dem er ein Treffen in einem Drittland zur Erzielung von Vereinbarungen über einen dauerhaften Frieden vorschlug. Im Büro des Präsidenten war man sich bewusst, dass Wladimir Putin wahrscheinlich nicht zu einem konstruktiven Dialog bereit sein würde, doch das Schreiben war mehreren Zielgruppen adressiert: dem russischen Staatschef selbst, Vertretern der Eliten in Moskau und internationalen Partnern der Ukraine.

Die Antwort darauf war Kritik seitens des Kremls. Putin kritisierte die Initiative, beklagte den angeblich „groben Ton' des Briefes und lehnte persönliche Verhandlungen kategorisch ab, da er keinen Sinn darin sehe.

### Einschätzung der Lage in Kiew

Der ukrainische Außenminister Andrej Sybiga kommentierte die aktuelle Situation und stellte fest, dass Wladimir Putin faktisch die Möglichkeit verloren habe, den Krieg unter akzeptablen Bedingungen zu beenden. Laut dem Minister wendet sich der Konflikt zunehmend zu einem Fiasko für Russland, und der internationale Druck auf Moskau wird sich verstärken, unabhängig davon, ob der Kreml das Angebot für ein Treffen in den USA annimmt oder nicht.