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title: "Bilder der zerstörten Lavra berührten Trump: Wie Selenskyj und Macron die Unterstützung der USA beim G7-Gipfel erreichten"
description: "Die Fotos der zerstörten Dormitionskathedrale, die Selenskyj Trump beim G7-Gipfel zeigte, berührten den amerikanischen Führer. Dank Macrons Strategie und der emotionalen Wirkung versprach Trump, die militärische Hilfe für Kiew zu verstärken, obwohl Diplomaten warnen: Ein Anruf bei Putin könnte alles ändern. 🇺🇦🇺🇸🇫🇷"
date: 2026-06-18T07:26:00.000Z
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# Bilder der zerstörten Lavra berührten Trump: Wie Selenskyj und Macron die Unterstützung der USA beim G7-Gipfel erreichten

![Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump führen Verhandlungen an einem runden Tisch auf dem G7-Gipfel in Frankreich und diskutieren Fragen der internationalen Unterstützung für die Ukraine.](https://xab.info/media/2026/06/18/zelenyi-pokazal-trampu-foto-razrushennoy-lavry-na-g7/zelenyi-pokazal-trampu-foto-razrushennoy-lavry-na-g7-1.webp)

Der Gipfel der „Großen Sieben' in Frankreich wurde zur Arena eines diplomatischen Kampfes um die Überzeugung des amerikanischen Führers. Im Mittelpunkt stand das Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit dem US-Präsidenten Donald Trump, bei dem der ukrainische Führer Fotos des zerstörten Dormitionskathedrals der Kiewer Höhlenkloster zeigte.

Laut dem Nachrichtenmagazin Politico, das sich auf Aussagen von drei anonymen Vertretern der G7 stützt, hinterließ das Gesehene einen tiefen Eindruck bei Trump. „Ich denke, er war aufrichtig berührt', teilte einer der Diplomaten mit. Eine andere Quelle merkte an, dass die Entscheidung Selenskyjs, diese Aufnahmen zu zeigen, psychologisch geschickt war und zum entscheidenden Faktor wurde.

### Macrons Strategie und die „einheitliche Front'

Die Aktionen Selenskyjs waren kein isolierter Schritt. Sie fügten sich in eine umfassendere Strategie ein, die von Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron entwickelt wurde. Bereits am Montagabend, bei einem Abendessen mit Blick auf den Genfersee, vereinten die G7-Führer ihre Kräfte, um Trump eines zu überzeugen: Russland erleidet an der Front eine Niederlage, während die Ukraine siegt.

Europäische Diplomaten berichteten, dass es den Führern gelang, dem amerikanischen Präsidenten die Botschaft zu vermitteln, dass Moskau aus Verzweiflung handelt, da es die Frontlinie nicht überqueren und sogar Territorium verlieren kann. Die Hauptaussage war eindeutig: Ein „verwundetes' Russland greift weiterhin die Zivilbevölkerung und heilige Stätten an.

### Ergebnis: Verpflichtung zur militärischen Hilfe

Am Tag nach diesen Gesprächen unterstützte Trump die Ukraine entschlossen in der gemeinsamen Gipfel-Erklärung. Nach Ansicht der Teilnehmer war es gerade die Veröffentlichung der Fotos der zerstörten Lavra, die den letzten Anstoß für diese Entscheidung gab. Macron erreichte das, wovon viele nicht ausgingen: Trump verpflichtete sich, Kiew zusätzliche militärische Unterstützung zu leisten.

Auch die Kollegen erkannten den Erfolg der französischen Diplomatie an. Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni merkte an, dass Macron „eine hervorragende Arbeit in einem schwierigen Moment auf der internationalen Bühne geleistet habe'.

### Der Schatten der Unsicherheit

Trotz der erreichten Vereinbarungen warnen Diplomaten: Es gibt keine Garantien für die Zukunft. Die Situation bleibt fragil. Ein einziges Telefongespräch zwischen Trump und Wladimir Putin könnte alles zunichtemachen, was in diesen Tagen erreicht wurde. Experten führen dies darauf zurück, dass Donald Trump oft eine „binäre' Sicht auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine hat, was seine Position unvorhersehbar macht.

### Kontext: Angriff auf die Lavra

In der Nacht zum 15. Juni griffen russische Drohnen die Dormitionskathedrale des Kiewer Höhlenklosters an – den ersten Angriff dieser Art seit Beginn der Invasion im großen Stil. Auf den vom Nationalen Reservat veröffentlichten Aufnahmen ist der Moment des Drohnen-Treffers und der daraus resultierende Brand festgehalten. Nach diesem Angriff rief Papst Leo XIV. zum Gebet für das Ende des Krieges auf und bezeichnete die Zerstörung von Kirchen und kulturellem Erbe als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.