Das dritte Spieltag der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 bot den Fans einen der dramatischsten Spieltage in der Geschichte der Turniere. In den Gruppen G und H wurden die nächsten Teilnehmer am K.-o.-System ermittelt, wobei sowohl pragmatische Favoriten als auch unglaubliche Außenseiter auf die Bühne traten. Die Ergebnisse des Spieltags teilten sich in laute Sensationen und eine echte Märchen für Debütanten.

Historischer Durchbruch ohne Siege

In Gruppe H erinnerte die Situation vor dem finalen Abpfiff an eine Schachpartie am Ende des Spiels: Vier Mannschaften hatten Anspruch auf den Einzug ins Viertelfinale. Doch das Schicksal der Qualifikation wurde durch kalte Berechnung und emotionale Instabilität der Gegner entschieden.

Spanien zeigte Charakter und besiegte Uruguay knapp mit 1:0. Das einzige Tor im Spiel erzielte Alex Baena in der 42. Minute. Die Uruguayaner konnten nicht zurückkommen und verschlimmerten ihre Lage in der 90+5. Minute durch die Rote Karte für Agustín Canobbio. Für die zweifachen Weltmeister war dies der zweite Fall, in dem die Mannschaft die Gruppenphase nicht überstand.

Das parallele Spiel zwischen Saudi-Arabien und Kap Verde endete torlos unentschieden (0:0). Genau dieses Ergebnis war der Schlüssel zur unglaublichen Spannung. Die Nationalmannschaft von Kap Verde, die zum ersten Mal an Weltmeisterschaften teilnimmt, zog als Zweiter in die Achtelfinals ein, ohne auch nur einen Sieg in der Gruppenphase erzielt zu haben. Dies ist ein historischer Fall, der in die Fußballgeschichtsbücher eingehen wird.

Belgien und der VAR-Thriller

In Gruppe G sicherte sich Belgien souverän den ersten Platz. Die Mannschaft zeigte Stärke und schlug Neuseeland mit 5:1. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit entwickelten die Belgier in der zweiten Hälfte einen echten Sturm und erzielten vier Tore.

Das spannendste Ereignis des Tages war das Spiel zwischen Ägypten und dem Iran. Das Spiel begann mit einem schnellen Tor des Ägypters Mahmoud Saber. Die Iraner antworteten mit einem nicht verwandelten Elfmeter von Mehdi Taremi, doch bald glich Ramin Rezaeian aus – 1:1.

Der Höhepunkt ereignete sich in der 90+3. Minute. Die Iraner erzielten das begehrte Tor, das sie ins Viertelfinale hätte bringen sollen: Shodja Khalilzade schob den Ball nach einem starken Sturm ins Netz. Doch das Eingreifen des VAR änderte den Verlauf der Geschichte. Der Schiedsrichter gab das Tor wegen eines Foulspiels nicht. Das 1:1-Unentschieden ermöglichte es der ägyptischen Nationalmannschaft, den zweiten Platz zu belegen und in die nächste Runde vorzudringen.

Ergebnisse und folgende Spiele

In den Achtelfinals trifft die ägyptische Nationalmannschaft auf Australien. Belgien wird seinen Gegner etwas später erfahren, je nach den Ergebnissen anderer Spiele. Dieser Spieltag zeigte, dass bei der Weltmeisterschaft kein Platz für Selbstzufriedenheit ist: Selbst Favoriten können verlieren, und Debütanten können Geschichte schreiben.