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title: "Sibiga antwortete Lawrow: Die «Sondermilitäraktion» gegen den Nationalismus muss in Russland selbst durchgeführt werden"
description: "Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga antwortete sarkastisch auf die Aussage Sergej Lawrows über den «Nationalismus in Europa» und erklärte, die «Sondermilitäraktion» gegen ihn müsse in Russland selbst durchgeführt werden. Kiew rief zudem vor dem Hintergrund von Angriffen auf Objekte zu entschlossenen Schritten und Sanktionen auf."
date: 2026-09-07T17:22:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sibiga-antwortet-lawrow-sma-gegen-nationalismus-in-russland
tags: [ukraine-russia, foreign-policy, sergey-lavrov, andriy-sybiha, diplomacy, sanctions]
publisher: "XAB.info"
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# Sibiga antwortete Lawrow: Die «Sondermilitäraktion» gegen den Nationalismus muss in Russland selbst durchgeführt werden

![Mann im Anzug vor einer Weltkarte im Hintergrund – Bild, das Sibigas Antwort auf Lawrow zur „Spezialoperation“ gegen den Nationalismus illustriert](https://xab.info/media/2026/09/07/sibiga-otvetil-lavrovu-svo-protiv-natsizma-v-rossii/sibiga-otvetil-lavrovu-svo-protiv-natsizma-v-rossii-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Sibiga konterte Lawrows Worte über den «Nationalismus in Europa» mit der Aussage, die «Sondermilitäraktion» gegen ihn müsse im europäischen Teil Russlands durchgeführt werden.
- Lawrow sprach diese Worte bei einer Rede vor Studenten der MGIMO am 7. September.
- Sibiga hatte zuvor den Angriff auf die Coca-Cola-Fabrik in der Oblast Kiew als Angriff auf amerikanisches Geschäft bewertet und die USA aufgerufen, ein Sanktionsgesetz gegen Russland zu verabschieden.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga reagierte scharf auf die jüngste propagandistische Aussage des russischen Außenministers Sergej Lawrow, der in seiner Rede erneut das Thema «Nationalismus in Europa» aufgriff und erklärte, die «Sondermilitäraktion» müsse so beendet werden, dass in Europa «kein Nationalismus mehr» bleibe. Kiew bezeichnete diese Rhetorik als zynische Manipulation und konterte mit einer sarkastischen, aber treffenden Antwort.

### Diplomatischer Schlagabtausch: Sibiga parodiert Lawrows Rhetorik

Laut RBC-Ukraine kommentierte Sibiga Lawrows Worte in scharfer Form: «Um dieses Ziel zu erreichen, wäre eine Sondermilitäraktion im europäischen Teil Russlands nötig gewesen», erklärte der ukrainische Minister. Damit gab Kiew der russischen Logik faktisch deren eigenes Werkzeug zurück: Wenn der «Nationalismus» angeblich eine «Sondermilitäraktion» erfordert, so müsse man diese, wie Sibiga ironisch anmerkte, in Russland selbst und nicht auf dem Terrains der Ukraine und anderer europäischer Länder durchführen.

### Kontext der Rede an der MGIMO

Früher hatten russische Medien berichtet, dass Lawrow diese Worte am 7. September bei einer Rede vor Studenten der MGIMO aussprach. Er behauptete zynisch, die «Sondermilitäraktion» müsse so beendet werden, dass in Europa «kein Nationalismus mehr» bleibe. Die ukrainische Seite wertete dies als Versuch, die Aggression über eine erfundene Erzählung von einer «nationalistischen Bedrohung» zu legitimieren, die keine faktische Grundlage hat und lediglich als Instrument der inneren und äußeren Propaganda dient.

### Hybrider Krieg und Angriff auf die Coca-Cola-Fabrik

Sibigas Antwort auf Lawrows Worte erfolgte vor dem Hintergrund einer breiteren Kampagne des Ministers gegen den russischen hybriden Krieg. Wie RBC-Ukraine berichtete, hatte der ukrainische Minister zuvor den russischen Angriff auf die Coca-Cola-Fabrik in der Oblast Kiew als gezielten Angriff auf amerikanisches Geschäft bewertet. Dieser Vorfall zeige, so seine Worte, die Bereitschaft Moskaus, gegen Objekte vorzugehen, die mit westlichen Unternehmen verbunden sind, und den Konflikt damit über den unmittelbaren Kriegsschauplatz hinaus zu eskalieren.

### Aufrufe zu entschlossenen Schritten und Sanktionen

In diesem Zusammenhang rief Sibiga die europäischen Regierungen zu entschlossenem Handeln als Antwort auf die hybride Aggression Russlands auf. So wandte er sich erneut an das US-Repräsentantenhaus mit dem Appell, das Sanktionsgesetz gegen Russland zu verabschieden, und betonte die Notwendigkeit eines harten wirtschaftlichen und politischen Drucks auf Moskau. Die Gesamtheit dieser Erklärungen formt eine einheitliche Linie Kiews: propagandistische Erzählungen zu entlarven, Angriffe auf zivile und wirtschaftliche Objekte zu dokumentieren und von den Verbündeten konkrete Sanktions- und politische Maßnahmen zu verlangen.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Sibiga verspottete Lawrow: Die «Sondermilitäraktion» gegen den Nationalismus muss in Russland durchgeführt werden](https://www.rbc.ua/ukr/news/sibiga-vismiyav-lavrova-svo-proti-natsizmu-1788801452.html) - Основной источник цитаты Сибиги и контекста заявления Лаврова.
- [Lawrow nannte eine zynische Bedingung für das Ende des Krieges: In der Ukraine gab es eine scharfe Antwort](https://glavred.info/war/lavrov-nazval-cinichnoe-uslovie-prekrashcheniya-voyny-v-ukraine-dali-rezkiy-otvet-10794821.html) - Подтверждает формулировку условия Лаврова и реакцию Киева.
- [Sibiga antwortete scharf auf Lawrow und schlug vor, die «Sondermilitäraktion» in Russland selbst durchzuführen](https://society.comments.ua/news/warrussia/sibiga-rezko-otvetil-lavrovu-i-predlozhil-provesti-svo-v-samoy-rossii-815570.html) - Совпадает по сути ответа Сибиги.
- [Sibiga verspottete Lawrow](https://charter97.org/ru/news/2026/9/7/697628/) - Датировано 7.09.2026, подтверждает хронологию.

## ❓ FAQ

### Q: Was genau sagte Sibiga als Antwort auf Lawrow?
**A:** Sibiga erklärte, dass nach Lawrows Logik, um den «Nationalismus» zu «auszurotten», eine «Sondermilitäraktion» im europäischen Teil Russlands nötig gewesen wäre.

### Q: Wo und wann sprach Lawrow die umstrittenen Worte?
**A:** Laut Berichten russischer Medien sagte Lawrow dies bei einer Rede vor Studenten der MGIMO am 7. September.

### Q: Welcher weitere Kontext begleitete Sibigas Antwort?
**A:** Sibiga hatte zuvor den Angriff auf die Coca-Cola-Fabrik in der Oblast Kiew als Angriff auf amerikanisches Geschäft bewertet und das US-Repräsentantenhaus aufgerufen, ein Sanktionsgesetz gegen Russland zu verabschieden.