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title: "Sibiga: Die Zulassung des russischen Eishockeys zu internationalen Arenen wird das Eis mit ukrainischem Blut beflecken"
description: "Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga erklärte, dass die Zulassung russischer Eishockeyspieler zu internationalen Wettbewerben die Aggression Russlands legitimieren würde, und forderte die Sportgemeinschaft zu einer harten Haltung auf."
date: 2026-11-01T14:09:38.168Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sibiga-russisches-eishockey-eis-blut
tags: [ukraine, russia, hockey, iihf, cas, sport-politics, sybiha, germany]
author: "Andrej Kosynko"
publisher: "XAB.info"
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# Sibiga: Die Zulassung des russischen Eishockeys zu internationalen Arenen wird das Eis mit ukrainischem Blut beflecken

![Andrij Sibiga in dunkler Jacke und Brille während eines Interviews](https://xab.info/media/2026/11/01/sibiga-dopusk-rossiiskogo-hokeya-legitimizatsiya-agressii/sibiga-dopusk-rossiiskogo-hokeya-legitimizatsiya-agressii-1.webp)

## Kernpunkte

- Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga nannte die Zulassung des russischen Eishockeys zu internationalen Wettbewerben eine Legitimierung der russischen Aggression
- Die CAS-Entscheidung verpflichtete die IIHF, russische Nationalmannschaften in den Wettkampfkalender zurückzubringen
- Der Deutsche Eishockey-Bund und der Eishockeyverband der Ukraine sprachen sich gegen die Rückkehr Russlands aus und leiteten Gespräche mit der IIHF ein
- Sibiga forderte die Regierungen auf, russischen Spielern die Einreise in ihr Territorium zu verbieten

Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiga hat sich scharf zu der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) geäußert, die den Internationalen Eishockeyverband (IIHF) verpflichtet hat, die russischen Nationalmannschaften wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Nach Angaben des Leiters des ukrainischen Außenministeriums wird die Zulassung russischer Eishockeyspieler zu Turnieren eine „Legitimierung der russischen Aggression“ sein und „den Sport mit dem Blut von Ukrainern beflecken“. Dies schrieb er auf seiner Social-Media-Seite auf X, wie RBC-Ukraine berichtete.

### Legitimierung der Aggression durch den Sport

Sibiga betonte, dass Russland den Krieg gegen Ukraine nicht gestoppt hat, weiterhin Menschen tötet und täglich ukrainische Städte angreift. Unter diesen Bedingungen, so sagte er, wird die Erlaubnis zur Rückkehr der Nationalmannschaften Moskau genau jene internationale Legitimität verschaffen, die es anzustreben versucht. „Indem er die Rückkehr des russischen Eishockeys zulässt, wird der CAS das Eis mit ukrainischem Blut beflecken“, erklärte der Minister und forderte, die Entscheidung umgehend aufzuheben.

### Kontext: Die CAS-Entscheidung und ihre Folgen

Die Entscheidung des Sportgerichtshofs, die die IIHF zur Rückkehr der russischen Nationalmannschaften in den Wettkampfkalender verpflichtete, hat in der internationalen Sportgemeinschaft bereits eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Für die Ukraine bedeutet die Rückkehr des Aggressorlandes auf die internationalen Arenen nach Sibigas Einschätzung das Ausbleiben klarer Konsequenzen für den Krieg in einem Bereich, der traditionell als Raum außerhalb der Politik positioniert wird. Der Minister betonte, dass „es kein normales Leben geben kann, solange die Aggression andauert“, und der Krieg konkrete Konsequenzen haben muss, auch im internationalen Sport.

### Reaktion der Partner: Deutschland und die Ukraine

Der Deutsche Eishockey-Bund reagierte scharf auf die Zulassung Russlands und stellte sich öffentlich schützend vor die ukrainische Nationalmannschaft, wobei er anmerkte, dass die Rückkehr Russlands eine Bedrohung für die Durchführung der kommenden Weltmeisterschaft darstellt. Ihrerseits hat der Eishockeyverband der Ukraine dringende Verhandlungen mit der IIHF eingeleitet und eine Protestnote verbreitet, in der er seine Position bezüglich eines möglichen Boykotts der Weltmeisterschaft im Falle der Rückkehr des Aggressorlandes dargelegt hat.

### Aufruf an die internationale Gemeinschaft

Sibiga appellierte an die internationale Sportgemeinschaft und die Partner der Ukraine, eine harte Haltung gegen die erneute Zulassung Russlands zu Wettbewerben einzunehmen. Getrennt wandte sich der Diplomat an Regierungen, „die ihren moralischen Kompass bewahrt haben“, mit der Forderung, russischen Spielern die Einreise in ihr Territorium zu verbieten. Seiner Meinung nach wird dies eine der konkreten und sichtbaren Konsequenzen sein, die die Aggression tragen muss, und dazu beitragen, den Sportbereich als Instrument und nicht als Plattform zur Normalisierung der Lage Russlands zu bewahren.

## Faktencheck und Quellen

- [Решение СAS по российскому хоккею запятнает лед украинской кровью, - Сибига](https://www.rbc.ua/ukr/news/rishennya-sas-shchodo-rosiyskogo-hokeyu-zaplyamue-1793541628.html) - Primärquelle: Erklärung des ukrainischen Außenministers Andrij Sibiga auf seiner X-Seite, übermittelt von RBC-Ukraine. Enthält direkte Zitate, den Kontext der CAS-Entscheidung sowie Reaktionen des Deutschen Eishockey-Bundes und des ukrainischen Eishockeyverbands.

## Häufige Fragen

### Was genau hat Andrij Sibiga zur Zulassung des russischen Eishockeys gesagt?

Der ukrainische Außenminister erklärte, dass die Zulassung russischer Eishockeyspieler zu internationalen Wettbewerben die russische Aggression legitimieren und „das Eis mit ukrainischem Blut beflecken“ werde. Er forderte die sofortige Aufhebung der entsprechenden CAS-Entscheidung.

### Welche Entscheidung hat der CAS getroffen?

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat den Internationalen Eishockeyverband (IIHF) verpflichtet, die russischen Nationalmannschaften wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen.

### Wie haben die Partner der Ukraine reagiert?

Der Deutsche Eishockey-Bund reagierte scharf auf die Zulassung Russlands, verteidigte das ukrainische Team und wies auf die Bedrohung der kommenden Weltmeisterschaft hin. Der Eishockeyverband der Ukraine leitete Gespräche mit der IIHF ein und gab eine Protestnote heraus.

### Mit welchem Appell wandte sich Sibiga an die internationale Gemeinschaft?

Er forderte die internationale Sportgemeinschaft auf, eine harte Haltung gegen die Wiedereinlassung Russlands einzunehmen, und appellierte an Regierungen, russischen Spielern die Einreise zu verbieten.