In der Sendung Meet the Press des Senders NBC News kam es zu einem großen Zwischenfall. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump brach das Interview mit der Journalistin Kristen Welker vorzeitig ab. Auslöser für das Abbrechen des Dialogs waren grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Legitimität der vergangenen Wahlen und der Rolle der amerikanischen Medien bei der Berichterstattung über politische Ereignisse.
Der Punkt ohne Rückkehr: Streit über Wahlbetrug
Der Konflikt entbrannte auf dem Höhepunkt der Diskussion über die Wahlergebnisse. Trump wiederholte erneut seine Behauptungen über Manipulation der Ergebnisse, nannte das amerikanische Wahlsystem „unfair' und zog Parallelen zu Praktiken in Entwicklungsländern. Als Reaktion darauf wies die Moderatorin Kristen Welker darauf hin, dass der Politiker keine offiziellen Beweise vorlege, die seine Worte untermauern.
Diese Bemerkung wurde zum Auslöser für eine scharfe Reaktion des Ex-Präsidenten. Er ging direkt gegen die Moderatorin und die größten Medienkonzerne des Landes vor, darunter ABC, CBS und CNN. Trump warf ihnen Voreingenommenheit und die Schaffung eines negativen Informationsklimas vor und erklärte, dass er trotz seiner, seiner Meinung nach, erdrutschartigen Siege 94 % negativer Berichterstattung erhalten habe.
„Sie sind entweder ein Betrüger oder dumm'
Der Ton des Gesprächs verschob sich in den Bereich persönlicher Beleidigungen. Trump sagte zu Welker: „Sie sind entweder ein Betrüger oder dumm. Sie spielen ihnen mit diesem Unsinn in die Hände'.据 ihm zufolge wüssten die Journalistin und ihr Fernsehsender sehr wohl um die manipulierten Wahlen, würden aber weiterhin die „unfaire' Agenda unterstützen.
Auf die Vorwürfe der Voreingenommenheit hin betonte Welker, dass sie speziell in den Bundesstaat Wisconsin gereist sei, um Objektivität zu gewährleisten. „Um fair zu sein, bin ich kein Betrüger. Aber Herr Präsident, Sie haben immer noch keine Beweise vorgelegt, dass sie manipuliert wurden', erklärte sie.
Das Finale: Verlassen des Studios
Nach diesem Austausch von Bemerkungen kündigte Trump das Ende des Gesprächs an. Er äußerte die Meinung, dass das Land nicht großartig sein könne, solange es eine „unfaire Presse' gebe, und verließ den Drehort. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels lagen keine offiziellen Kommentare der Geschäftsführung von NBC News sowie der Sender ABC, CBS und CNN zu den Vorwürfen der Voreingenommenheit vor.