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title: "Italienischer Skandal: Wie Beretta trotz Sanktionen weiterhin Waffen nach Russland liefert"
description: "Sensationelle Enthüllung: Der italienische Holding-Konzern Beretta besitzt immer noch 57 % der Aktien des russischen Importeurs „Russischer Adler“ und liefert weiterhin Waffen nach Russland. 🇮🇹🔫 Russische Streitkräfte setzen Benelli-Schrotflinten gegen Drohnen ein, während Scharfschützen Gewehre der Marken Tikka und Sako nutzen. Trotz US-Sanktionen wurde in der EU und Italien keine Untersuchung eingeleitet, und parlamentarische Anhörungen zu diesem Thema wurden abgebrochen. 🚫🇪🇺"
date: 2026-06-24T18:44:00.000Z
lang: de
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# Italienischer Skandal: Wie Beretta trotz Sanktionen weiterhin Waffen nach Russland liefert

![Soldaten in Tarnuniform untersuchen ein zerstörtes Industriegebäude, das die Folgen von Konflikten im Zusammenhang mit Waffenlieferungen, einschließlich des Beretta-Skandals, symbolisiert.](https://xab.info/media/2026/06/24/skandal-beretta-postavki-oroziya-v-rossiyu/skandal-beretta-postavki-oroziya-v-rossiyu-1.webp)

Im Fokus der internationalen Öffentlichkeit steht einer der ältesten und angesehensten Waffenkonzerne der Welt – Beretta Holding. Journalistische Ermittlungen haben einen schockierenden Fakt aufgedeckt: Trotz strenger Sanktionen und der Abwicklung diplomatischer Beziehungen versorgt der italienische Riese die Streitkräfte der Russischen Föderation weiterhin indirekt mit modernen Waffen über eine kontrollierte Struktur.

### Versteckte Verbindungen und Aktienkontrolle

Ein entscheidendes Glied in dieser Kette ist das russische Unternehmen „Russischer Adler“. Laut Berichten fungiert es als Hauptimporteur der Produkte des italienischen Konzerns auf dem russischen Territorium. Darüber hinaus gehört dem europäischen Holding-Konzern immer noch die Mehrheitsbeteiligung an der russischen Firma – 57 %. Das bedeutet, dass die tatsächliche Steuerung des Importprozesses in den Händen der italienischen Führung verbleibt, trotz der offiziellen Rhetorik über den Rückzug vom Markt.

Im Jahr 2022, mitten in der Eskalation des Konflikts, wurde das Unternehmen „Russischer Adler“ von Pietro Gussalli Beretta, dem Präsidenten des Beretta-Konzerns selbst, geleitet. Unter seiner Führung wurde eine umfangreiche Logistik für die Lieferungen organisiert.

### Umfang der Lieferungen und Waffentypen

Die Importstatistik spricht für sich selbst. Allein im Jahr 2022 wurden 3.919 Waffeneinheiten, die von Unternehmen der Beretta Holding-Gruppe hergestellt wurden (Benelli, Fabbrica D'Armi Pietro Beretta und Stoeger), nach Russland eingeführt.

Insgesamt erhielten russische Importeure zwischen März 2022 und Februar 2024 mindestens 15.337 Einheiten westlicher Waffen. Fast 40 % dieses Volumens – 6.064 Einheiten – wurden in Fabriken hergestellt, die dem italienischen Holding-Konzern gehören.

Die Zusammensetzung der eingeführten Chargen ist äußerst vielfältig. Obwohl die meisten Positionen Jagdgewehre sind, gelangten auch Hunderte Einheiten spezialisierter Waffen nach Russland:

    - Moderne Scharfschützengewehre der Marken Tikka und Sako, die in einer finnischen Fabrik hergestellt werden, die zur Beretta Holding gehört.

    - Militärische Schrotflinten Benelli (Modelle M2 und M4).

### Einsatz im Gefecht

Diese Waffen werden aktiv von russischen Militärs und Mitarbeitern des FSO (Bundesdienst für den Schutz) eingesetzt. Insbesondere fanden die Schrotflinten Benelli breite Anwendung im Kampf gegen Drohnen: Sie werden effektiv zum Abschuss von FPV-Drohnen eingesetzt. Die Scharfschützengewehre Tikka und Sako sind Teil des Arsenals russischer Scharfschützen geworden und gewährleisten eine hohe Treffgenauigkeit bei der Bekämpfung von Zielen.

Die letzte registrierte Waffencharge wurde im April 2026 abgewickelt. Der Empfänger war die LLC „Kolchuga“, was bestätigt, dass die Lieferkanäle auch Jahre nach Beginn des Konflikts nicht unterbrochen wurden.

### Reaktion der Behörden und fehlende Ermittlungen

Die Situation löst scharfe Kritik im Westen aus. Im Februar 2024, als Journalisten erstmals Daten über den Besitz von Beretta durch einen russischen Importeur bekannt gaben, setzten die USA „Russischer Adler“ auf die Sanktionsliste und verhafteten eine Reihe von Vermittlern. Auf Ebene Italiens und der Europäischen Union wurde jedoch eine offizielle Untersuchung wegen Schmuggels nie eingeleitet.

Der Höhepunkt des Absurden ereignete sich im Februar 2026. Während einer parlamentarischen Anhörung, bei der der Präsident des Konzerns, Pietro Gussalli Beretta, direkt nach Waffenlieferungen nach Russland gefragt wurde, wurde die Sitzung plötzlich ohne Diskussion der Sachfrage beendet.

Auf Anfragen von Journalisten hin erklärten Vertreter des Konzerns, dass alle Unternehmen der Gruppe ihre kommerzielle Tätigkeit auf dem russischen Markt eingestellt hätten und „Russischer Adler“ aus dem konsolidierten Abschluss gestrichen worden sei. Tatsächliche Daten über die Aktienbesitzverhältnisse und die anhaltenden Lieferungen widerlegen diese Aussagen jedoch.