---
title: "Handschellen und Auto: Neuer Skandal mit dem TCK in der Oblast Chmelnyzkyj und die Reaktion des Ombudsmannes"
description: "In der Oblast Chmelnyzkyj fesselten Mitarbeiter des TCK einen 61-jährigen Mann mit Handschellen an ein Auto. Ombudsmann Dmytro Lubynez hat den Fall unter persönliche Kontrolle genommen und eine Überprüfung durch das GBR und das Verteidigungsministerium verlangt. Dies ist bereits nicht der erste ähnliche Vorfall: In Lwiw wurden zuvor Angriffe von Wehrbüro-Mitarbeitern auf Zivilisten untersucht. ⚖️🇺🇦"
date: 2026-07-23T14:02:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/skandal-mit-tck-in-lechnowka-handschellen-und-reaktion-des-ombudsmannes-de
tags: [ukraine, tck, dmytro-lubinec, khmelnytskyi, mobilization]
publisher: "XAB.info"
---

# Handschellen und Auto: Neuer Skandal mit dem TCK in der Oblast Chmelnyzkyj und die Reaktion des Ombudsmannes

![Abzeichen des TCU Chmelnyzkyj-Region auf Uniform — im Kontext des Skandals mit Handschellen und Auto, der die Reaktion des Ombudsmanns auslöste](https://xab.info/media/2026/07/23/skandal-s-tck-v-lehnovke-naruchniki-i-reakciya-ombudsmana/skandal-s-tck-v-lehnovke-naruchniki-i-reakciya-ombudsmana-1.webp)

In der Oblast Chmelnyzkyj entbrennt ein neuer Skandal im Zusammenhang mit den Handlungen von Mitarbeitern der territorialen Einberufungs- und Registrierungszentren (TCK). In der Siedlung Lechnowka ereignete sich ein Vorfall, bei dem, wie Augenzeugen berichten, Mitarbeiter des Wehrbüros einen 61-jährigen Mann mit Handschellen an ein Auto fesselten und körperliche Gewalt gegen ihn anwandten.

Die Details des Geschehens wurden vom Bevollmächtigten der Werchowna Rada für Menschenrechte, Dmytro Lubynez, bekannt gegeben. Laut ihm übermittelte der Sohn des Opfers, der derzeit in den Reihen der Streitkräfte der Ukraine dient, Informationen über die gewaltsame Festnahme. Der junge Mann behauptet, dass bei seinem Vater während der Einberufungsmaßnahmen Zwangsmittel und körperliche Gewalt angewendet wurden.

### Folgen und Reaktion der Behörden

Der betroffene Mann hat bereits medizinische Hilfe in Anspruch genommen, da er körperliche Verletzungen erlitten hat. Das Büro des Menschenrechtsbeauftragten hat die Situation unter persönliche Kontrolle genommen und hält Kontakt zum Opfer.

Dmytro Lubynez erklärte, dass solche Vorfälle das Vertrauen in die Einberufungsprozesse untergraben und eine sofortige Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit erfordern. „Der Schutz des Staates ist ein unbedingter Vorrang. Er darf jedoch nicht auf Kosten der Verletzung der Verfassung, der Gesetze der Ukraine oder der Menschenrechte erfolgen“, betonte der Ombudsmann.

Um die Umstände aufzuklären, hat das Büro des Ombudsmannes offizielle Anfragen an eine Reihe wichtiger Behörden gerichtet:

    - Staatsanwaltschaft für Ermittlungen (GBR) in Chmelnyzkyj;

    - Regionale Abteilung des Militärischen Ordnungsamtes (WSP) in Chmelnyzkyj;

    - Ministerium für Verteidigung der Ukraine;

    - Generalstab der Streitkräfte der Ukraine.

Insbesondere wurde vom Hauptamt des WSP verlangt, eine dienstliche Untersuchung auf mögliche Machtmissbrauch durch Mitarbeiter des TCK durchzuführen. Im Falle der Bestätigung von Fakten illegaler Handlungen werden die Schuldigen zur administrativen oder strafrechtlichen Verantwortung gezogen.

### Ein systemisches Problem?

Der Skandal in Lechnowka ist kein Einzelfall. In letzter Zeit werden in der Ukraine eine Reihe von Konflikten mit Beteiligung von Mitarbeitern der Wehrbüros registriert, die breite öffentliche Resonanz hervorrufen. Besonders bezeichnend ist die Situation, die sich in Lwiw entwickelt hat.

Im Juli 2026 wurde in Lwiw eine dienstliche Untersuchung nach einem Angriff eines TCK-Soldaten auf eine zivile Frau eingeleitet. Während der Einberufungsmaßnahmen griff ein Vertreter des Wehrbüros die Frau am Hals an. Das Video der gewaltsamen Behandlung verbreitete sich schnell in den sozialen Medien und löste eine Welle der Verurteilung aus.

Auch die Strafverfolgungsbehörden untersuchen einen Fall von brutaler Misshandlung eines Mannes durch Mitarbeiter des TCK auf dem Galizischen Platz im Zentrum von Lwiw. Im Verlauf eines Streits mit Militärs erlitt ein Anwohner körperliche Verletzungen, was die Grundlage für die Eröffnung eines Strafverfahrens bildete.

Diese Ereignisse zeigen die Notwendigkeit einer verstärkten Kontrolle der Handlungen der TCK-Mitarbeiter und der Einhaltung der Rechtsnormen während der Einberufungsmaßnahmen.