Am Mittwochabend, dem 17. Juni, entwickelte sich über dem Schwarzen Meer eine angespannte Situation. Ein Passagierflugzeug der russischen Fluggesellschaft Smartavia, das auf dem Flug von Sotschi nach Archangelsk unterwegs war, gab ein Notsignal ab und verschwand für kurze Zeit von den Bildschirmen der Fluglotsen. Den Piloten gelang es jedoch, das Flugzeug sicher wieder auf den Boden zu bringen.
Kode 7700 und Verschwinden vom Radar
Das Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 startete vom Flughafen Sotschi und übertrug sich über dem Schwarzen Meer den Code 7700 an die Flugsicherung. In der Luftfahrt ist dieser dreistellige Code ein universelles Signal für einen Notfall an Bord. Unmittelbar nach der Übertragung des Signals verschwand das Luftfahrzeug vom Radar, was große Besorgnis auslöste.
Die Rückkehr des Linienflugzeugs auf die Monitore erfolgte nach einiger Zeit. Laut Medienberichten unternahm die Besatzung eine Manöver, um Treibstoff zu verbrauchen, um das Gewicht des Flugzeugs vor der geplanten Landung zu verringern. Dies war wahrscheinlich ein notwendiger Schritt, um die Sicherheit bei einer Notlandung zu gewährleisten.
Erfolgreiche Rückkehr und Ursache des Vorfalls
Gegen 23:30 Uhr Moskauer Zeit wurde bekannt, dass der Flug erfolgreich beendet wurde: Das Flugzeug landete notgelandet am Abflugflughafen – Sotschi. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass die Ursache für das Auslösen des Warnsystems ein Ausfall eines der Triebwerke war.
Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Opfer. Wie russische Medien berichteten, gab es bei der Notlandung keine Verletzten. Passagiere und Besatzung wurden evakuiert und erhielten die notwendige Hilfe.