Die Women's Tennis Association (WTA) hat das Weltranglisten-Update nach den Turnieren vom 20. bis 26. Juli veröffentlicht. In der aktualisierten Liste feiert der ukrainische Tennis einen starken Aufschwung: Zwei ukrainische Spielerinnen – Daria Snigur und Alexandra Olejnikowa – haben ihre persönlichen Bestleistungen erreicht und sich nebeneinander in der elitären Top-50 platziert.

Historischer Durchbruch von Daria Snigur

Die 24-jährige Daria Snigur verzeichnete den beeindruckendsten Sprung im aktualisierten Ranking. Nachdem sie zum ersten Mal in ihrer Karriere das Finale eines WTA-250-Turniers in Prag erreicht hatte, wo sie der Österreicherin Lili Tagger unterlag, stieg die Ukrainerin um 11 Positionen auf. Dank dieses Erfolgs schaffte Snigur erstmals in ihrer Karriere den Einzug in die Top-50 der Weltrangliste und belegte den sicheren 43. Platz.

Rekord von Alexandra Olejnikowa

Unmittelbar hinter Snigur, auf Platz 44, positionierte sich Alexandra Olejnikowa. Trotz bedauerlicher Umstände, die die Tennisspielerin zwangen, sich wegen Verletzungen aus dem Viertelfinale des Turniers in Hamburg zurückzuziehen, ermöglichten die gesammelten Punkte ein Update ihres persönlichen Rekords. Olejnikowa stieg um eine Position auf und festigte ihren Platz in der ersten Fünfergruppe der Top-50 der besten Spielerinnen der Welt.

Führende im ukrainischen Tennis

Als erste und zweite Tennisspielerin der Ukraine bleiben Elina Switolina und Marta Kostjuk. Beide Tennisspielerinnen verpassten die vergangene Spielswoche, konnten ihre Positionen jedoch bewahren und belegten damit die Plätze 10 und 11 in der Weltrangliste.

Fortschritt anderer ukrainischer Sportlerinnen

Neben den Spitzenreitern verzeichnete auch Veronika Podrez einen rekordverdächtigen Aufstieg, der ihr Ergebnis um 6 Positionen verbesserte; sie belegt nun Platz 134. Auch Angelina Kalinina, die sich an der Schwelle zur Top-50 hielt, und Dayana Jastremska zeigten eine positive Dynamik.

Situation in der Weltspitze (Top-3)

An der Spitze der WTA-Weltrangliste befindet sich weiterhin die „neutrale“ Arina Sabalenko. Den zweiten Platz belegt die Kasachin Jelena Rybakina, und den dritten Platz der Führungsspitze schließt die Amerikanerin Jessica Pegula ab.