In Dallas auf dem AT&T Stadium fand eines der am meisten erwarteten Spiele der Weltmeisterschaft 2026 statt. Im Achtelfinale trafen die Nationalmannschaften Portugals und Spaniens aufeinander und boten den Zuschauern ein hochklassiges, spannendes Spiel, das als Vorbild für den gesamten Turnierverlauf dienen könnte.
Erste Halbzeit: Verpasste Chancen und Heldentaten der Torhüter
Die Mannschaften begannen das Spiel ohne lange Aufwärmphase und gingen sofort zu scharfen Angriffen über. Die erste klare Torchance entstand bereits in der 8. Minute: Mikel Oyarzabal schoss von einer perfekten Position knapp an den rechten Pfosten vorbei. Portugal antwortete sofort mit einer gefährlichen Offensive von Cristiano Ronaldo, doch das Tor gelang nicht.
Mitte der ersten Halbzeit übernahm die „Rote Furie“ die Initiative. Der portugiesische Torhüter Diogo Costa musste seine ganze Klasse zeigen und innerhalb einer Minute zwei Schüsse abwehren – von Lamine Yamal und Alex Baena. Gegen Ende der ersten Hälfte legten die Spanier einen echten Sturm an: Unai Simon neutralisierte einen gemeinsamen Angriff von Felix und Ronaldo, und in der 41. Minute half dem spanischen Team der Torkasten – Nuno Mendes schoss nach einem Eckball mit enormer Kraft, der Ball schlug nur die Latte.
Zweite Halbzeit: Verletzung des Stars und das entscheidende Tor
Die zweite Halbzeit begann für Portugal mit Unannehmlichkeiten – einer der Stars, Nuno Mendes, verletzte sich und musste das Feld verlassen. Spanien drängte die Gegner allmählich zusammen, verschärfte die Situation regelmäßig mit Fernschüssen von Pedri und Baena sowie einem gefährlichen Schuss von Yamal aus einem Freistoß, der knapp unter der Latte vorbeiging.
Portugal antwortete selten, hauptsächlich mit Flanken von Neto und Cancelo, aber Ronaldo fehlte bereits die Geschwindigkeit, um die Angriffe abzuschließen. Die Trainer versuchten, das Spiel durch Einwechslungen aufzufrischen, und gegen Ende nahm das Tempo deutlich ab – die Teams einigten sich faktisch auf Verlängerung.
Doch in der 90. Minute gelang Luis de la Fuente ein entscheidender Schachzug: Der eingewechselte Ferran Torres durchbrach mit einem perfekten Pass die gegnerische Abwehr, fand Mikel Merino, und dieser besiegte im Nahkampf den Torhüter mit einem kühlen Schuss in die linke Ecke. Die erschöpfte portugiesische Mannschaft konnte in den sechs zusätzlichen Minuten keinen finalen Sturm mehr organisieren.