In der Nacht zum 22. Juni ereigneten sich in der Krim eine Reihe von Angriffen, die darauf abzielten, die strategische Infrastruktur zu zerstören, die von den russischen Besatzungstruppen genutzt wird. Einheiten der Spezialkräfte (SSO) gemeinsam mit Untergrundkämpfern der Widerstandsbewegung der SSO zerstörten eine Eisenbahnbrücke über den Nordkrim-Kanal. Das Objekt befand sich in der Nähe des Dorfes Rasdolnoje.

Zerstörung einer logistischen Arterie

Laut den Spezialkräften war diese Brücke ein Schlüsselelement der militärischen Logistik der Besatzer. Sie ermöglichte den ununterbrochenen Transport von Gütern, Ressourcen und militärischem Material in zwei kritisch wichtigen Richtungen:

  • Vom Territorium der Russischen Föderation durch die Krim zur Versorgung der Truppengruppe, die im Süden stationiert ist.
  • Innerhalb der Halbinsel zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der militärischen Infrastruktur in der Krim.

Während der ersten Phase der Operation in der Nacht zum 22. Juni wurden das Eisenbahngleis und ein Teil der Brücke zerstört. Dies versetzte der Möglichkeit, die Strecke für den Transport von Technik und Munition zu nutzen, einen schweren Schlag.

Zweite Phase der Mission

Die Operation beschränkte sich nicht auf einen einzigen Schlag. In der Nacht zu heute fand die zweite Phase der Mission statt, deren Ziel es war, eine schnelle Wiederherstellung des Objekts zu verhindern. Drohnen der SSO trafen Reparaturfahrzeuge, die am Unfallort eingetroffen waren, und fügten der verbliebenen Brücke weitere Schäden zu.

„Die Spezialkräfte setzen die Zerstörung der militärischen Logistik des Feindes fort und verringern dessen offensives und defensives Potenzial', betonten die SSO.

Folgen für die Besatzer

Angriffe auf die Logistik in der Krim werden Teil der systematischen Arbeit der ukrainischen Geheimdienste. Zuvor, am 23. Juni, führten Einheiten des Hauptaufklärungsdienstes (GUR) eine erfolgreiche Operation auf dem vorübergehend besetzten Territorium der Oblast Saporischschja durch. Infolgedessen wurden Lastwagen zerstört, die den Gütertransport durch den Landkorridor in die Krim durchführten.

Aufgrund der angespannten Lage und von Störungen in den Stromnetzen auf der besetzten Halbinsel wurden strenge Stromabschaltpläne eingeführt. Einige Siedlungen in der Krim blieben ohne Strom- und Wasserversorgung, was auf wachsende Probleme mit der Infrastruktur in der Region hindeutet.