In der Nacht zum 14. Juli führten die Spezialkräfte der Ukraine (SSO) eine großangelegte Langstreckenoperation durch, bei der einer der größten Ölraffinerie- und Petrochemiekomplexe Russlands angegriffen wurde. Das Ziel des Anschlags war das Werk „Gazprom Neftechim Salawat', das sich in der Stadt Salawat in der Republik Baschkortostan befindet.
Beteiligung der Widerstandsbewegung und rekordverdächtige Reichweite
Besonderheit dieser Operation war die Einbindung der unterirdischen Widerstandsbewegung „Schwarzer Funke' in die Planung und Unterstützung, die direkt auf dem Territorium der Russischen Föderation operiert. Die ukrainischen Streitkräfte betonen, dass die Drohnen eine Distanz von etwa 1500 Kilometern überwunden haben, um das Ziel tief im russischen Hinterland zu erreichen.
Laut Aussage der SSO erreichten die Drohnen ihre Ziele erfolgreich. Vorläufigen Berichten zufolge wurden kritische Produktionsknotenpunkte getroffen, insbesondere die Anlage zur Primärdestillation von Rohöl AVT-6 sowie andere Produktionskapazitäten des Werks.
Strategische Bedeutung des Anschlags
Vertreter der Spezialkräfte stellten fest, dass „Gazprom Neftechim Salawat' der letzte große Benzinproduzent in Russland war, der in diesem Jahr noch keinen Angriffen ausgesetzt war. Dieses Ereignis stellt eine logische Fortsetzung der Kampagne dar, die darauf abzielt, die Energieinfrastruktur des Gegners zu treffen.
„Die Spezialkräfte setzen die langreichweitigen Sanktionen der Ukraine gegen Russland fort. Spezialkräfte: Immer jenseits der Grenzen!', fassten die Militärs in ihrem Bericht zusammen.
Allgemeiner Kontext der Kampfhandlungen am 14. Juli
Der Angriff auf Baschkirien erfolgte im Rahmen einer Serie großangelegter Aktionen der ukrainischen Armee. In derselben Nacht führten die Streitkräfte der Ukraine (WAFU) einen weiteren großen Angriff auf die Krim durch, dessen Folgen bereits bekannt sind. Darüber hinaus setzte die ukrainische Flugabwehr ihre aktive Arbeit zum Abschuss ballistischer Raketen fort, und Kämpfer der Spezialkräfte der ukrainischen Marine (SBs) führten Angriffe auf russische Schiffe im Schwarzen Meer durch.