In der Nacht zum 19. Juli wurde die ukrainische Hauptstadt von ballistischen Raketen getroffen. In mehreren Stadtteilen Kiews wurden Schäden an Wohngebäuden und Brände registriert. Die Lage bleibt angespannt, Notdienste sind vor Ort im Einsatz.
Folgen des Angriffs auf Stadtteile der Hauptstadt
Laut von RBC-Ukraine veröffentlichten Informationen trafen die Schläge mehrere Verwaltungsbezirke der Stadt. Die kritischste Lage herrscht im Schewtschenko-Bezirk. Hier kam es infolge des Aufpralls von Trümmerteilen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Das Gebäude wurde beschädigt; Feuerwehr und medizinisches Personal wurden zum Einsatzort geschickt, um Hilfe zu leisten.
Auch im Desnjanski-Bezirk wurden schwerwiegende Folgen des Angriffs festgestellt. Nach vorläufigen Informationen steigt Rauch in der Nähe eines der Einkaufszentren auf. An einer anderen Adresse in diesem Bezirk brennen Fahrzeuge. Zudem wurde ein Treffer in einem Nichtwohngebäude bestätigt.
Im Solomjanski-Bezirk wurde ein Treffer einer ballistischen Rakete in ein Mehrfamilienhaus registriert. Notdienste werden zum Einsatzort entsandt, um den Schaden zu bewerten und die Folgen zu beseitigen.
Chronologie der Ereignisse und Warnungen
In der Nacht zum 19. Juli erschallten in Kiew starke Explosionen. Die Luftstreitkräfte der Ukraine hatten zuvor vor einer großen Anzahl sich bewegender ballistischer Raketen in Richtung der Hauptstadt gewarnt. Obwohl die ukrainische Flugabwehr einige Ziele abschießen konnte, wurden nicht alle Raketen abgefangen, was zu einer Serie von Explosionen und schweren Bränden in der Stadt führte.
Das Kommando für den Luftraum (KMWL) forderte die Einwohner und Gäste der Hauptstadt auf, in den Schutzräumen zu bleiben, bis die Luftwarnung offiziell aufgehoben wird. Die Notdienste setzen ihre Arbeit zur Brandbekämpfung und Überprüfung der beschädigten Gebäude fort.