Am Morgen des 14. Juli wurde Lwiw von gefährlichem Unwetter heimgesucht. Ein heftiger Starkregen, begleitet von Gewittern, überflutete städtische Straßen, Parkplätze und die Eingänge von Wohnhäusern. Die Situation verschlimmerte sich durch einen Blitzeinschlag in einen Fernsehturm der Stadt, was zu Stromausfällen in bestimmten Stadtteilen führte.
Die Meteorologen hatten vorab gewarnt
Die Experten des Regionalzentrums für Hydrometeorologie in Lwiw ließen die Einwohner und Gäste der Region nicht im Unklaren. Bereits am Dienstagmorgen, dem 14. Juli, gaben sie eine erneute Warnung vor gefährlichen meteorologischen Phänomenen heraus. Zuvor, vor 9 Uhr morgens, hatten die Meteorologen bereits über erhebliche Niederschläge und Gewitter berichtet, die sowohl im Gebiet der Oblast Lwiw als auch direkt in der Stadt erwartet wurden.
Folgen: Von Brunnen aus Schächten bis zu überfluteten Wohnungen
Die Realität erwies sich als hart. Nutzer sozialer Netzwerke und lokale Gruppen begannen, Zeugnisse darüber zu veröffentlichen, wie die Stadt ab dem frühen Morgen von der Naturgewalt heimgesucht wurde. Die Kanalisation bewältigte das Wasservolumen nicht, was zu kritischen Folgen führte:
- Überflutet wurden nicht nur die Fahrbahnen, sondern auch die Eingänge in Wohnhäuser und die Treppenhäuser.
- In verschiedenen Stadtteilen wurden „Brunnen“ aus Wasser registriert, die aufgrund der Überlastung der Kanalisation aus den Straßenrinnen schossen.
- Es wurden Spannungsschwankungen und Stromausfälle beobachtet.
Insgesamt befanden sich eine beträchtliche Anzahl von Straßen und die darauf befindlichen Objekte im Wasser. Experten des Ukrainischen Hydrometeorologischen Zentrums präzisierten, dass am Dienstagmittag, dem 14. Juli, auf dem gesamten Territorium der Ukraine kurze Regenfälle und gefährliche Gewitter möglich sind, Lwiw jedoch zu den am stärksten betroffenen Städten an diesem Tag gehörte.