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title: "Straße des Todes: Wie ukrainische Drohnen die Schlüssellogistik Russlands im Süden lähmten"
description: "Die Schlüsselroute Russlands im Süden ist zur „Straße des Todes“ geworden: Ukrainische Drohnen haben den militärischen Transport um 71 % reduziert. Auf der Krim herrscht Treibstoffmangel, und die Besatzer haben die Kontrolle über wichtige Brücken verloren. 🚛💥🇺🇦"
date: 2026-06-11T09:16:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Straße des Todes: Wie ukrainische Drohnen die Schlüssellogistik Russlands im Süden lähmten

![Ukrainischer Kämpfer mit einem Drohne, die die Logistik Russlands im Süden lähmt](https://xab.info/media/2026/06/11/doroga-smerti-kak-ukrainskie-drony-paralizovali-logistiku-rf/doroga-smerti-kak-ukrainskie-drony-paralizovali-logistiku-rf-1.webp)

Die Fernstraße R-280, die Rostow am Don mit den besetzten Gebieten Melitopol, Mariupol und der Krim verbindet, hat sich zur „Straße des Todes“ entwickelt. Diese Route, die russische Besatzer als „Neurussland“ bezeichnen, war die wichtigste Landader für die Versorgung der russischen Armee und ermöglichte es, die verwundbare Kertscher Brücke zu umgehen. In den letzten Monaten haben ukrainische Streitkräfte diesen Weg jedoch faktisch mit Drohnen blockiert, die rund um die Uhr feindliche Kolonnen jagen.

### Logistischer Kollaps und Statistik der Treffer

Die Lage auf der Straße hat sich Ende Mai verschärft: Der zivile Verkehr ist dort praktisch zum Erliegen gekommen, und entlang der Straße stehen Dutzende verbrannter russischer Lastwagen und Tankwagen. Der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Brovdi, berichtete, dass das Volumen der militärischen Transporte auf dieser Route in den letzten zwei Wochen um 71 % gesunken ist.

Auch der amerikanische Institute for the Study of War (ISW) hat die Effektivität der ukrainischen Taktik anerkannt. Analysten stellten fest, dass die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte die Fähigkeit Russlands, seine Truppen im Süden zu versorgen, erheblich einschränken. Die Blockade der feindlichen Logistik erfolgt im Rahmen einer Kampagne „mittlerer Reichweite“ in einer Entfernung von 20 bis 200 Kilometern von der Front. Dafür setzen ukrainische Einheiten neueste Technologien ein, um bewegliche Ziele präzise zu treffen.

### Folgen für die Besatzer: Mangel und Zerstörung von Brücken

Als Ergebnis dieser Aktionen wurde bereits ein Treibstoffmangel in der besetzten Krim registriert. Darüber hinaus mussten die Russen diese Woche den Verkehr über die wichtige Tschongarsker Brücke vorübergehend einstellen. Diese Brücke, die die Krim mit dem Festland verband, war zuvor nach einer Serie von Drohnenangriffen der Ukraine vollständig zerstört worden.

Die Situation verschärft sich auch an anderen Fronten. Am Morgen des 10. Juni in der Region Cherson sahen sich die Besatzer gezwungen, die Brücke zwischen Henitschesk und der Arabat-Halbinsel zu sperren. Dies ist bereits die zweite wichtige Furt, deren Verkehr in den letzten Tagen nach dem Verlust der Tschongarsker Brücke eingestellt wurde.

### Strategie der „logistischen Blockade“

Laut The Guardian hatte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow zuvor erklärt, dass das strategische Ziel Kiews die Schaffung einer vollständigen „logistischen Blockade“ für die russische Armee sei. Diese Strategie zeigt eine hohe Effektivität: Im Mai berichtete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass die Anzahl der Langstreichschläge der ukrainischen Streitkräfte auf Ziele und die Logistik des Gegners im Vergleich zum Jahresbeginn vervierfacht habe.