Die ukrainischen Streitkräfte setzen die methodische Zerstörung der Logistik, Aufklärung und militärischen Infrastruktur der russischen Besatzungstruppen in den temporär besetzten Gebieten der Ukraine fort. Nach offiziellen Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine wurden zwischen dem 28. September und der Nacht zum 29. September 2026 eine Reihe erfolgreicher Angriffe auf wichtige militärische Einrichtungen des Feindes in mehreren operativen Richtungen durchgeführt.

Schläge gegen Radarstation und Drohnen-Gefechtsstände

Während der Kampfhandlungen gelang es den ukrainischen Verteidigern, eine moderne russische 39N6-Radarstation vom Typ „Kasta“ in der Nähe der Siedlung Mangusch in der Region Donezk erfolgreich zu treffen. Solche Radarstationen werden vom Feind aktiv zur Erfassung von Luftzielen in geringen Höhen eingesetzt. Darüber hinaus wurden präzise Angriffe auf Gefechtsstände unbemannter Luftfahrzeuge russischer Einheiten in den Ortschaften Kirnosowo und Nowoajdar in der Region Luhansk verzeichnet, was die Fähigkeiten des Feindes zur Koordination der Luftaufklärung und Feuerleitung erheblich schwächte.

Beseitigung von Munitionsdepots und Logistikbasen

Der Logistikkette zur Versorgung der russischen Armeeeinheiten wurde ein signifikanter Schaden zugefügt. Nach Angaben der ukrainischen Führung wurden Munitionsdepots an drei strategisch wichtigen Punkten gleichzeitig getroffen: im Dorf Druschnje in der Region Luhansk, in Nowojegorowka in der Region Charkiw sowie in Katschkarske in der Region Donezk. Ein weiteres großes Depot, in dem die russischen Militärs logistische Güter lagerten, wurde in der Ortschaft Kamysch-Zorja im Gebiet Saporischschja vernichtet.

Widersprüchliche Daten

Während der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine über die erfolgreiche Zerstörung ausschließlich militärischer Objekte und Logistikknotenpunkte im besetzten Gebiet der Ukraine berichtet, werden im öffentlichen Raum parallel andere resonante Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen diskutiert. Insbesondere wurde in der Nacht zum 28. September in der russischen Region Krasnodar nach einem Drohnenangriff ein großflächiger Brand im Öllager „Edelveis-95“ verzeichnet, worüber unabhängige Telegram-Kanäle wie ASTRA berichteten. Dieser Vorfall fiel zeitlich mit jüngsten diplomatischen Äußerungen des US-Expräsidenten Donald Trump zusammen, der behauptet hatte, er habe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gebeten, Angriffe auf russische Raffinerien zu „verlangsamen“, woraufhin der ukrainische Staatschef angeblich eingewilligt habe. Offizielle Bestätigungen für einen direkten Zusammenhang zwischen diesen politischen Aussagen und dem nächtlichen Zwischenfall im Kuban-Gebiet liegen derzeit nicht vor.

Folgen für die operative Lage

Die massiven Angriffe auf Radarstationen, Drohnendepots und Nachschubbasen im Hinterland werden unweigerlich zu schweren logistischen Schwierigkeiten für die russischen Gruppierungen an der Front führen. Die Zerstörung der „Kasta“-Station reißt temporäre Lücken in das Radarsystem des Feindes, und der Verlust mehrerer großer Munitionsdepots zwingt die russische Führung zur Umgestaltung des Nachschubsystems, was sich unmittelbar auf die Intensität der Kampfhandlungen in diesen Frontabschnitten auswirken wird.