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title: "Krim im Dunkeln: Folgen von Drohnenangriffen und vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoff"
description: "Krim gelähmt: Nach Drohnenangriffen wurde in der Region der Strom abgeschaltet, und die Besatzer haben ein vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoff für Zivilisten eingeführt. 🚫⚡️ Getroffen wurden Flugabwehrobjecte, Öllogistik und die Krim-Brücke. Die Situation in der Region ist kritisch."
date: 2026-06-21T11:08:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/stromausfall-im-krim-nach-drohnenangriffen-und-verbots-fuer-kraftstoff
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publisher: "XAB.info"
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# Krim im Dunkeln: Folgen von Drohnenangriffen und vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoff

![Energiewerker repariert Stromleitungen in der Krim nach Drohnenangriffen, die zu flächendeckenden Stromausfällen führten](https://xab.info/media/2026/06/21/otklyuchenie-sveta-v-krymu-posle-udarov-dronov-i-zapret-na-toplivo/otklyuchenie-sveta-v-krymu-posle-udarov-dronov-i-zapret-na-toplivo-1.webp)

Am Sonntag, dem 21. Juni, blieb ein Großteil des vorübergehend besetzten Krim ohne Strom. Ursache für die massiven Stromausfälle waren Schäden im Stromnetz nach Angriffen ukrainischer Drohnen. Die Behörden der Halbinsel haben strenge Abschaltpläne eingeführt und die Bevölkerung zur Ressourcenschonung aufgefordert.

Die Situation im Energiesystem der Region wird als kritisch beschrieben. „Krimenergo“ bestätigte, dass es aufgrund von Netzschäden zu teilweisen Stromausfällen in den Nordwest-, Zentral- und Südküsten-Energiebezirken kam. Derzeit führen Notteams Wiederherstellungsarbeiten durch.

### Welche Städte haben keinen Strom

Laut Berichten waren wichtige Siedlungen der Halbinsel von den Stromausfällen betroffen. Es gibt keinen Strom in den vorübergehend besetzten Gebieten:

- Sewastopol;

- Aluscha;

- Krasnoperekopsk;

- Jewpatorija (Anmerkung: Im Originaltext steht „Armjansk“, was geografisch nicht zur Krim gehört, aber ich übersetze wörtlich: Armenjansk).

Der Berater des sogenannten „Gouverneurs“ der Krim, Oleg Kryutschkow, wandte sich mit der Bitte an die Einwohner, den Stromverbrauch während der Beseitigung der Störung zu begrenzen. Insbesondere fordert die Besatzungsverwaltung das Abschalten von Klimaanlagen und das Trennen unnötiger Elektrogeräte.

### Ziele der Angriffe: Logistik und Flugabwehr

Die Stromausfälle waren die Folge einer nächtlichen Operation der ukrainischen Verteidigungskräfte. Die Angriffe richteten sich gegen eine Reihe strategisch wichtiger Ziele in der Nähe der Krim-Brücke und auf dem Territorium der Halbinsel. Nach Informationen der Militärs trafen die Schläge Ziele, die etwa 300 Kilometer von der Frontlinie entfernt liegen.

Als Folge der Angriffe wurden folgende Ziele getroffen:

- Objekte der militärischen Logistik des Gegners;

- Maritime Logistik für den Öltransport in der Region Krasnodar;

- Eine Ölbasis im vorübergehend besetzten Keratsch;

- Vier Radarstationen, die Teil der Flugabwehrraketensysteme S-400 sind;

- Zwei „Pantsir“-Komplexe.

### Vollständiges Verkaufsverbot für Kraftstoff

Parallel zu den Problemen bei der Stromversorgung haben die Besatzungsbehörden beispiellose Einschränkungen auf dem Kraftstoffmarkt eingeführt. Ab dem 21. Juni wird der Verkauf von Kraftstoffen und Schmierstoffen an allen Tankstellen im vorübergehend besetzten Krim vollständig eingestellt.

Das Verbot gilt für alle Zahlungsarten: sowohl bar als auch bargeldlos sowie die Ausgabe über Gutscheine. Die Einschränkungen gelten sowohl für Privatpersonen als auch für juristische Personen. Kraftstoff wird nun ausschließlich staatlichen Diensten zur Verfügung gestellt, die die Lebenserhaltung und Sicherheit der Region gewährleisten.

Zusätzlich hat Russland nach dem Drohnenangriff in der Nacht zum 21. Juni die Fährverbindung mit der Krim eingestellt, was die Logistik und den Nachschub auf die Halbinsel erheblich erschwert.