Bewohner mehrerer Regionen der Ukraine könnten morgen, am 30. Juni, mit geplanten Stromausfällen konfrontiert werden. Informationen über die Einführung von Plänen zur Begrenzung der Stromversorgung beginnen über soziale Netzwerke von lokalen Energieunternehmen einzutreffen.

In erster Linie werden die Einschränkungen die Oblaste Chmelnyzkyj, Nikolajew, Saporischschja, Kiew, Tschernihiw, Kirowohrad und Iwano-Frankiwsk betreffen. Auch für die Wolyn-Region wurden vorläufige Pläne veröffentlicht.

Details zu den Einschränkungen und Ursachen

Laut offiziellen Mitteilungen, beispielsweise von „Chmelnyzkyjoblenergo“, werden die Maßnahmen zur Umsetzung der Änderungen in der Verordnung der NKREKP Nr. 332 (Verordnung Nr. 416 vom 24.03.2026) und im Einklang mit den Anweisungen der NKE „Ukrenergo“ ergriffen.

Für Industrieunternehmen und den Gewerbebereich sind Stromabschaltungen in vollem Umfang – in allen fünf Reihen – vorgesehen. Für Haushaltskunden werden voraussichtlich Einschränkungen in Höhe einer Reihe gelten.

In den meisten Regionen, in denen bereits Zeitpläne veröffentlicht wurden, wird die Dauer eines einzelnen Stromausfalls eine Stunde betragen. In der Oblast Kirowohrad werden die Einschränkungen jedoch spürbarer sein: Dort gelten Pläne mit einer Abschaltungsdauer von zwei Stunden.

Das PАО „DTEK“ hat ebenfalls einen vorläufigen Plan für Stromabschaltungen in der Oblast Kiew veröffentlicht.

Warnungen von Experten

Das Energiesystem der Ukraine steht unter Belastung aufgrund der anomalen Hitze, die nicht nur im Land, sondern auch in Europa beobachtet wird. Das Unternehmen „Yasno“ hatte zuvor vor einer angespannten Arbeit der Netze gewarnt und die Bürger aufgefordert, ihre Geräte geladen zu halten und die Mitteilungen der Energieunternehmen sorgfältig zu verfolgen.

Der Vorstandsvorsitzende von „Ukrenergo“, Witalij Sajtschenko, hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Stromausfälle im Sommer bis zu fünf Stunden dauern können. Nach seinen Worten ist eine solche Situation möglich, wenn massierte Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit Temperaturen über 30 Grad kombiniert werden. Unter solchen Bedingungen muss das System während des abendlichen Lastspitzen durch die Verbraucher ausgeglichen werden.