Die Ukraine befand sich heute, am 27. Mai, im Zentrum eines starken atmosphärischen Fronts. Sturmböen, Starkregen und Hagel verursachten in vielen Regionen erhebliche Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung. Die Meteorologen hatten vor Gewittern und Windböen bis zu 20 m/s gewarnt, und die Prognose traf mehr als zu.

Straßen in Gefahr: Folgen des Sturms

Besonders schwierig war die Situation auf den Straßen. In der Oblast Chmelnyzkyj fällte der Sturm Bäume auf die Straße zwischen Chmelnyzkyj und Kamjanets-Podilskyj sowie in der Nähe von Skarjynziw. In der Oblast Ternopil war der Wind so stark, dass er, wie Augenzeugen berichteten, Menschen zu Boden warf. Auch im Dorf Slobidka fällte das Unwetter Bäume und gefährdete die Infrastruktur.

Ein Held der Polizei: Rettung von Schulbussen

Einer der eindrucksvollsten Ereignisse des Tages ereignete sich in der Gemeinde Stepanez. Der Streifenpolizist Witalij Stepanez entdeckte einen Stau: Ein umgestürzter Baum blockierte die Straße vollständig, wodurch Schulbusse und andere Fahrzeuge zum Stehen kamen. Der Polizist wartete nicht auf Unterstützung – er nahm selbst eine Säge und räumte die Straße frei. Dank seines Handelns wurde der Verkehr schnell wiederhergestellt.

Prognose und Warnungen

Das ukrainische Hydrometeorologische Zentrum warnte, dass das schlechte Wetter den ganzen Tag anhalten wird. Besonders gefährlich wird die Lage in der Oblast Kiew erwartet, wo Gewitter prognostiziert werden. Die Meteorologen stellten fest, dass die Wetterbedingungen die Arbeit von Energie-, Bau- und Versorgungsunternehmen sowie den Verkehr erschweren könnten.

Was ist zu erwarten?

Bereits am Vortag hatte das Ukrainische Hydrometeorologische Zentrum aufgrund von Windböen bis zu 15–20 m/s in allen Regionen der Ukraine die Gelbe Warnstufe ausgerufen. Gleichzeitig haben die Meteorologen bereits eine vorläufige Vorhersage für Juni veröffentlicht: Die Durchschnittstemperatur des ersten Sommermonats wird voraussichtlich 1,5 Grad über dem Normalwert liegen, und Gewitteraktivitäten werden noch intensiver werden.