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title: "„Das war ein Schlag“: Alexei Suchanow spricht offen über 11 Jahre bei „Govorit Ukraina“ und den Schmerz über die Einstellung der Sendung"
description: "Alexei Suchanow nannte in einem offenen Interview die Einstellung von „Govorit Ukraina“ einen persönlichen Schlag, verglich das Projekt mit einem Kind und einer Familie, betonte aber, dass 11 Jahre gesellschaftlichen Fernsehens echte Veränderungen im Leben der Protagonisten gebracht haben."
date: 2026-08-27T16:56:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sukhanov-11-jahre-govorit-ukraina-sendeschluss
tags: [tv-show, ukraine, social-media, aleksey-sukhanov, govorit-ukraina, television]
publisher: "XAB.info"
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# „Das war ein Schlag“: Alexei Suchanow spricht offen über 11 Jahre bei „Govorit Ukraina“ und den Schmerz über die Einstellung der Sendung

![Alexey Sukhanov im Interview: offenes Gespräch über 11 Jahre bei 'Govorit Ukraina' und die Schließung des Projekts](https://xab.info/media/2026/08/28/sukhanov-11-let-govorit-ukraina-zakrytie-proekta/sukhanov-11-let-govorit-ukraina-zakrytie-proekta-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Alexei Suchanow moderierte den Talk-Show „Govorit Ukraina“ auf dem Sender „Ukraina“ von 2012 bis 2022 – insgesamt 11 Jahre
- Der Moderator nannte die Einstellung des Projekts einen „Schlag“ und verglich die Show mit einem Kind und einer Familie
- Suchanow erklärt die Abneigung von Beamten und Priestern gegenüber der Sendung mit ihrer gesellschaftlichen Ausrichtung und kritischen Haltung
- Der Moderator behauptet, dass alle Geschichten der Protagonisten echt waren und das Team den Menschen tatsächlich geholfen hat
- Auch nach der Einstellung erhält Suchanow Nachrichten über ehemalige Protagonisten und sieht positive Veränderungen in ihrem Leben

Der Moderator Alexei Suchanow hat in einem offenen Interview von seinen Erlebnissen berichtet, die mit dem Ende eines der bedeutendsten Projekte seiner beruflichen Laufbahn verbunden sind – des Talk-Shows „Govorit Ukraina“, das von 2012 bis 2022 auf dem Fernsehsender „Ukraina“ ausgestrahlt wurde. In 11 Jahren wurde die Sendung zu mehr als nur einem Arbeitsprojekt – nach den Worten des Moderators selbst zu „dem wichtigsten Projekt meines Lebens“ und zu einem „Kind“, dem er wie einem nahestehenden Menschen beim Wachsen zusah. Suchanow verhehlt nicht, dass er die Einstellung der Show äußerst schmerzhaft erlebt hat und diese Erfahrung mit dem Verlust eines Teils der eigenen Familie vergleicht.

### Eine Bühne für Veränderung, nicht nur ein Sendezeitfenster

Im Gespräch betonte Suchanow, dass „Govorit Ukraina“ für ihn vor allem ein Instrument des gesellschaftlichen Ausdrucks war. „Er war für mich vor allem eine Bühne, auf der ich meine Vorstellung davon zum Ausdruck brachte, was zu tun ist, damit sich unser Leben ändert“, erklärte der Moderator. Genau diese Haltung – nicht nur Geschichten zu erzählen, sondern für Gerechtigkeit einzustehen und die Aufmerksamkeit auf Situationen zu lenken, die sonst unbemerkt geblieben wären – bestimmte Format und Ton der Sendung während ihrer gesamten Existenz. Suchanow unterstreicht, dass jede Geschichte der Protagonisten echt war und das Team den Menschen tatsächlich dabei half, ihr Leben zum Besseren zu verändern.

### Warum das Projekt von „Beamten, Funktionären und Priestern“ nicht geliebt wurde

Nach den Worten des Moderators war es gerade die gesellschaftliche Ausrichtung und die kritische Haltung der Sendung, die Unzufriedenheit bei Vertretern der Macht und der Kirche auslösten. „Genau deshalb haben unsere Bühne Beamte, Funktionäre und Priester nie geliebt“, stellte Suchanow fest. Er nennt keine konkreten Vorfälle, weist aber darauf hin, dass der Druck auf das Projekt systemisch war und mit seiner Mission zusammenhing – über Probleme zu sprechen, die, aus Sicht des Teams, Veränderung brauchten. Dieser Ansatz machte die Show zu einer der wenigen im ukrainischen Fernsehen, bei der gesellschaftliches Fernsehen keine Dekoration, sondern das Fundament des Formats war.

### „Das war unsere Familie“: Das Team als Teil des Lebens

Suchanow gibt zu, dass er das Kollektiv von „Govorit Ukraina“ wie eine Familie betrachtete und das Projekt selbst als wichtigen Teil seines eigenen Lebens. „Gesellschaftliches Fernsehen, 11 Jahre. Das war ein Schlag. Das war unsere Familie“, sagt er und verhehlt seine emotionale Verbundenheit nicht. Die Einstellung der Sendung beschreibt er mit Worten, die man üblicherweise bei der Beschreibung des Verlustes eines nahestehenden Menschen verwendet: „Das war ein Schlag, weil das für mich ein Kind war“. Für den Moderator, der dem Projekt mehr als zehn Jahre gewidmet hatte, war sein Ende nicht nur ein berufliches, sondern ein tief persönliches Ereignis.

### Das Ergebnis, das bleibt: die lebendigen Geschichten der Protagonisten

Trotz des Schmerzes über die Einstellung bereut Suchanow die gelebten Jahre nicht und unterstreicht, dass das Hauptergebnis der Arbeit des Teams die Menschen sind, deren Leben es gelungen ist, zu verändern. „Und ich kann Ihnen sagen, dass jede Geschichte echt, wahr war, und vielen haben wir geholfen“, versicherte der Moderator. Er merkt an, dass er bis heute von Zeit zu Zeit Nachrichten über ehemalige Protagonisten der Sendung erfährt und sieht, wie „ihr Leben erblüht ist und wie der Mensch genießt, und vor allem – lebt“. Genau diese lebendigen Geschichten bleiben, nach den Worten Suchanows, für ihn das Hauptergebnis von 11 Jahren im Fernsehen und die Bestätigung dafür, dass gesellschaftliches Fernsehen die Realität beeinflussen kann und nicht einfach nur den Bildschirm füllt.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Suchanow äußert sich emotional zur Einstellung von „Govorit Ukraina“: „Das war ein Schlag“](https://styler.rbc.ua/ukr/people/suhanov-emotsiyno-vislovivsya-zakrittya-govorit-1787832938.html) - Первичный источник цитат. Все прямые высказывания Суханова в статье соответствуют тексту источника. Даты 2012–2022 и название канала «Україна» подтверждены.
- [Alexei Suchanow erzählt, womit er sich nach der Einstellung der Show „Govorit vsja krajina“ beschäftigt](https://kp.ua/culture/a715670-aleksej-sukhanov-rasskazal-chem-zanimaetsja-posle-zakrytija-shou-hovorit-vsja-krajina) - Подтверждает хронологию: 10-летие шоу пришлось на 2022 год, что согласуется с указанным периодом 2012–2022.
- [An seinem zehnten Jahrestag kehrt die Talk-Show „Govorit Ukraina“ zu den Zuschauern zurück](https://kp.ua/culture/a647862-v-den-svoeho-desjatiletija-tok-shou-hovorit-ukrajina-vozvrashchaetsja-k-zriteljam) - Подтверждает хронологию: 10-летие шоу пришлось на 2022 год, что согласуется с указанным периодом 2012–2022.
- [Unerwartet: Alexei Suchanow wird Moderator der neuen Talk-Show „Govorit vsja krajina“ auf dem Sender „1+1“](https://hochu.ua/cat-stars/novosti-shou-biznesa/article-113039-neozhidanno-aleksey-suhanov-stanet-veduschim-novogo-tok-shou-govorit-vsya-krayina-na-kanale-1-1/) - Упоминает новый проект Суханова под другим названием и на другом канале. Не противоречит основной статье, но указывает на продолжение карьеры ведущего после закрытия «Говорить Україна».

## ❓ FAQ

### Q: Wie viele Jahre hat Alexei Suchanow „Govorit Ukraina“ moderiert?
**A:** Suchanow war von 2012 bis 2022 Moderator der Talk-Show „Govorit Ukraina“ auf dem Fernsehsender „Ukraina“ – insgesamt 11 Jahre.

### Q: Warum nannte Suchanow die Einstellung des Projekts einen „Schlag“?
**A:** Der Moderator vergleicht die Show mit einem Kind und einer Familie: „Das war ein Schlag, weil das für mich ein Kind war. Das war das wichtigste Projekt meines Lebens“. Für ihn wurden 11 Jahre Arbeit zu einem untrennbaren Teil seines persönlichen Lebens, daher erlebte er das Ende der Sendung als persönlichen Verlust.

### Q: Was, nach den Worten Suchanows, Unzufriedenheit bei Beamten und Priestern auslöste?
**A:** Suchanow weist darauf hin, dass die Sendung eine Bühne für gesellschaftlichen Ausdruck und Kritik war. „Genau deshalb haben unsere Bühne Beamte, Funktionäre und Priester nie geliebt“, sagt er und meint damit die Haltung des Teams, das für Gerechtigkeit einstand und die Aufmerksamkeit auf Probleme lenkte, die Veränderung brauchten.

### Q: Bereut Suchanow die 11 Jahre Arbeit an der Show?
**A:** Nein. Der Moderator behauptet, dass jede Geschichte der Protagonisten echt war und das Team den Menschen tatsächlich geholfen hat. Er erhält weiterhin Nachrichten über ehemalige Teilnehmer der Sendung und sieht positive Veränderungen in ihrem Leben, was, nach seinen Worten, das Hauptergebnis der Arbeit darstellt.