In Sumy gehen die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des russischen Angriffs mit gelenkten Luftbomben vom 11. Juli weiter. Die Zahl der Verletzten ist auf 43 gestiegen, fünf Menschen sind ums Leben gekommen.
Dies berichtet Novyny.LIVE unter Berufung auf den Leiter der Militärverwaltung der Oblast Sumy, Oleh Hryhorow.
Umfang der Zerstörung
Im Zentrum des russischen Angriffs befanden sich eine Straße, eine Bushaltestelle, Wohnhäuser und geparkte Fahrzeuge. Durch die Explosionen wurden Hunderte von Fenstern und Balkonkonstruktionen in Hochhäusern beschädigt, zudem wurden Dutzende Fahrzeuge zerstört oder beschädigt.
„Ab den ersten Minuten nach dem Angriff waren am Ort des Geschehens Rettungskräfte, Polizisten, medizinisches Personal sowie Versorgungs- und Notdienste tätig. Sie retteten Menschen, löschten Brände, räumten das Gelände auf und stellten beschädigte Netze wieder her. Bereits in der Nacht konnte der Verkehr und die Wasserversorgung wiederhergestellt werden“, heißt es in der Mitteilung.
Hilfe von Freiwilligen und Partnern
Der Leiter der Militärverwaltung betonte, dass sich ab dem frühen Morgen massenhaft Freiwillige, Wohltätigkeitsstiftungen und internationale Partner den Arbeiten angeschlossen haben. Sie dokumentieren Schäden, liefern Baumaterialien, verschließen eingeschlagene Fenster und helfen den Bewohnern bei der Beantragung von Entschädigungen.
Laut Oleh Hryhorow konnten im Laufe des Tages mehr als 300 beschädigte Fenster- und Balkonkonstruktionen verschlossen werden. Hunderte Familien haben bereits das notwendige Baumaterial, humanitäre Hilfe sowie juristische und psychologische Unterstützung erhalten.
Situation der Verletzten
Bisher ist bekannt, dass infolge des Angriffs mit drei gelenkten Luftbomben fünf Zivilisten getötet wurden. Medizinische Hilfe erhielten bereits 43 Verletzte, von denen sich fünf in schwerem Zustand befinden. Die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des Beschusses laufen weiter.
Weitere Angriffe in der Ukraine
Wie Novyny.LIVE berichteten, griff ein russisches UAV am 12. Juli einen Tanklastwagen in Slawjansk an. Infolge des Beschusses entstand ein Brand und es kam zu einem Treibstoffaustritt im umliegenden Gebiet.
Zudem griffen die Besatzer an diesem Tag viermal ein Industrieunternehmen in Krywyj Rih an. Vor Ort brach ein Feuer aus, es gab jedoch keine Verletzten.