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title: "Suno gehackt: Hacker enthüllen, wie der KI-Startup Musik von YouTube und Deezer gestohlen hat"
description: "Hacker haben das Start-up Suno gehackt und Dokumente geleakt, die beweisen, dass die KI mit gestohlenen Musikstücken von YouTube und Deezer trainiert wurde. Das Unternehmen bestätigte den Vorfall, besteht aber auf der Rechtmäßigkeit seiner Methoden. Der Skandal könnte die Spielregeln für alle neuronalen Netze verändern. 🎵🚫🤖"
date: 2026-07-16T08:16:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/suno-gehackt-hacker-enthullen-wie-der-ki-startup-musik-von-youtube-und-deezer-gestohlen-hat
tags: [suno, cyberattack, youtube-music, deezer, ai-music]
publisher: "XAB.info"
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# Suno gehackt: Hacker enthüllen, wie der KI-Startup Musik von YouTube und Deezer gestohlen hat

![Kopfhörer auf Gitarrentabulaturen, die den Musikdiebstahl durch den KI-Startup Suno symbolisieren](https://xab.info/media/2026/07/16/vzлом-suno-hakery-raskryli-kak-ii-startap-voroval-muzyku-u-youtube-i-deezer/vzлом-suno-hakery-raskryli-kak-ii-startap-voroval-muzyku-u-youtube-i-deezer-1.webp)

In der Welt der Musiktechnologie hat ein Skandal für Aufsehen gesorgt, der das Verständnis von Ethik in der künstlichen Intelligenz auf den Kopf stellen könnte. Der Start-up Suno, einer der führenden Anbieter im Bereich der Musikgenerierung durch neuronale Netze, wurde Opfer eines massiven Cyberangriffs. Die Folgen des Hacks erwiesen sich jedoch als weitaus zerstörerischer für den Ruf des Unternehmens als für seine Sicherheit: Hacker veröffentlichten interne Dokumente, die einen systematischen Einsatz geschützter Inhalte zum Training der Algorithmen belegen.

### Wie der Hack geschah

Der Angriff auf die Infrastruktur von Suno erfolgte mittels eines Wurm-Virus. Den Angreifern gelang es, über das Konto eines Mitarbeiters in das System einzudringen. Mit Zugang zu GitHub und Cloud-Speichern erlangten die Hacker die Kontrolle über einen erheblichen Datenbestand. Zu den kompromittierten Informationen gehörten Daten von Hunderttausenden von Kunden: E-Mail-Adressen, Telefonnummern und teilweise Daten von Bankkarten, die mit dem Zahlungsdienstleister Stripe verknüpft waren.

Besonderes Interesse der Öffentlichkeit weckte der Zugriff auf veralteten Quellcode der Plattform. In diesem befanden sich detaillierte Beschreibungen der Werkzeuge, die das Unternehmen zur Sammlung der für das Training seines neuronalen Netzes benötigten Daten verwendete.

### Massensammlung von Inhalten: YouTube, Deezer und Genius

Die veröffentlichten Dokumente bestätigen die Vorwürfe, die zuvor von den größten US-amerikanischen Plattenlabels gegen Suno erhoben wurden. Laut dem Leak nutzte das Unternehmen komplexe Umgehungstechnologien und Proxy-Dienste, um Millionen von Audioaufnahmen herunterzuladen. Insbesondere ging es um A-cappella-Versionen von Songs von der Plattform YouTube Music.

Zudem sammelte das Start-up massenhaft Songtexte aus der Datenbank von Genius und lud Audiomaterial vom Streaming-Dienst Deezer sowie aus verschiedenen Stock-Bibliotheken herunter. Zum Herunterladen von Hunderttausenden von Podcasts nutzte das System RSS-Feeds. Diese Maßnahmen dienten der Erstellung einer umfangreichen Datenbank für das Training generativer Modelle.

### Reaktion des Unternehmens und rechtliche Folgen

Vertreter von Suno bestätigten den Cyberangriff offiziell, bezeichneten ihn jedoch als „begrenzten Sicherheitsvorfall“. Das Unternehmen behauptet, dass der Datenleck nur veralteten Code betraf und vertrauliche Zahlungsinformationen der Kunden nicht beeinträchtigt wurden. Die Geschäftsführung entschied sich, keine individuellen Benachrichtigungen an die Nutzer zu senden, da der Umfang der kompromittierten Daten solche Maßnahmen nicht erfordere.

Zuvor hatte Suno vor Gericht bereits zugegeben, dass seine Systeme mit Dutzenden Millionen von im Internet gefundenen Aufnahmen trainiert wurden. Die Anwälte des Start-ups bestanden auf der Rechtmäßigkeit dieser Vorgehensweise und beriefen sich auf die Doktrin der Fair Use (gerechte Nutzung). Die Klägerseite der großen Labels hingegen weist darauf hin, dass die gezielte Umgehung der Schutzsysteme von YouTube zum Herunterladen des Audio-Streams einen direkten Verstoß gegen das US-amerikanische Urheberrechtsgesetz im digitalen Zeitalter (DMCA) und die Nutzungsbedingungen der Plattform selbst darstellt.

Das aktuelle Datenleck liefert den Rechteinhabern nun unbestreitbare Beweise für die Nutzung geschützter Inhalte, was einen Wendepunkt in den Gerichtsverfahren rund um die Ethik der KI-generierten Musik darstellen könnte.