In der US-Präsidentschaftsadministration läuft eine Kampagne zur Änderung des digitalen Etiketts für Regierungsbeamte. Susan Wiles, Chef des Stabes des Weißen Hauses, hat Beamte angewiesen, ihre Präsenz in sozialen Medien erheblich zu verringern. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf informierte Quellen.
Kritik an öffentlichen Streitigkeiten
Zentraler Figur in dieser Geschichte ist der US-Vizepräsident JD Vance. Laut dem Bericht lenkt er sich bei Arbeitstreffen häufig durch sein Handy ab und interagiert aktiv mit Nutzern von Online-Plattformen. Insbesondere antwortet Vance Kritikern in Kommentaren und gerät in öffentliche Streitigkeiten, was die Führung für unangemessen für seinen Status hält.
Unterschiedliche Ansätze
Die Situation wird durch den Kontrast zum Verhalten von Präsident Donald Trump verschärft. Wie die NYT feststellt, veröffentlicht der Staatschef regelmäßig Beiträge in seinem sozialen Netzwerk Truth Social, verbringt jedoch keine Zeit mit öffentlichen Online-Diskussionen und Wortgefechten mit Nutzern.
Neue Spielregeln
Infolgedessen hat Susan Wiles dem Vizepräsidenten sowie anderen Beamten des Weißen Hauses geraten, eine Pause einzulegen oder ihre Aktivität in sozialen Medien erheblich zu reduzieren. Ziel dieser Empfehlungen ist es, die Konzentration auf die Arbeit zu lenken und das Image der Administration zu wahren.