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title: "Andrij Sybiga: Russland hat seit Anfang Juli 31 Handelsschiff angegriffen und das Schwarze Meer in eine Angstzone verwandelt"
description: "Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiga erklärte, dass Russland seit Anfang Juli 31 Handelsschiffe angegriffen hat und das Schwarze Meer in eine Angstzone verwandelt. In Gesprächen mit der EU wurden neue Sanktionen und die Notwendigkeit der Unterstützung der „Straße der Solidarität“ diskutiert. 🚢🚫🌍"
date: 2026-07-23T19:14:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/sybiga-russland-angriff-31-handelsschiffe-schwarzes-meer-angstzone
tags: [andrii-sybiga, black-sea, russia-ukraine-war, eu-sanctions, food-security]
publisher: "XAB.info"
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# Andrij Sybiga: Russland hat seit Anfang Juli 31 Handelsschiff angegriffen und das Schwarze Meer in eine Angstzone verwandelt

![Andriy Sybiga, Minister für Infrastruktur der Ukraine, untersucht Daten auf seinem Smartphone im Büro und diskutiert Russlands Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer.](https://xab.info/media/2026/07/23/sibiga-rossiya-atakovoala-31-torgovoe-sudno-chernoe-more/sibiga-rossiya-atakovoala-31-torgovoe-sudno-chernoe-more-1.webp)

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiga erklärte, dass Russland gezielt zivile Handelsschiffe angreift, um das Schwarze Meer in eine Zone der Destabilisierung und Angst zu verwandeln. Dies berichtete RBC-Ukraine unter Berufung auf das ukrainische Außenministerium.

Sybiga nannte alarmierende Statistiken: Allein seit Anfang Juli haben russische Streitkräfte 31 Handelsschiffe beschossen. Nach Angaben des Chefs des ukrainischen Außenministeriums stellen diese Handlungen einen direkten Schlag gegen die Freiheit der Schifffahrt und die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika dar.

### Koordination mit der Europäischen Union und neue Sanktionen

Diese Aussagen fielen während eines Telefonats zwischen Sybiga und der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas. Die Parteien diskutierten die Verschärfung der Lage im Schwarzmeerraum und koordinierten weitere Maßnahmen.

Der ukrainische Diplomat betonte, dass jeder neue Angriff auf die zivile Schifffahrt mit noch härteren Sanktionen seitens der internationalen Gemeinschaft beantwortet werden muss. Während des Gesprächs dankte Sybiga der Europäischen Union für den anhaltenden Druck auf Russland und die Einigung über das 21. Sanktionspaket gegen die Russische Föderation.

Die Parteien diskutierten zudem die Vorbereitung auf alle möglichen Szenarien der Ereignisentwicklung. Der Minister stellte fest, dass die Ukraine eine dringende Unterstützung der EU benötigt, um den reibungslosen Betrieb der „Straße der Solidarität“ sicherzustellen und die Durchgangskapazität des Donaukorridors zu erhöhen.

### Gefahr für die globale Ernährungssicherheit

In letzter Zeit hat Russland die Angriffe auf die Hafeninfrastruktur und zivile Schiffe im Schwarzen Meer intensiviert. Russische Truppen haben Frachtschiffe angegriffen und die Bewegung durch den ukrainischen Seeweg vollständig blockiert. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für die internationale Schifffahrt dar und könnte zu globalem Hunger für Millionen von Familien führen.

Insbesondere in der Nacht zum 22. Juli griff der Aggressor den Bunkerer „Golden Rose“ an. Um die Besatzung zu retten, führte die Staatliche Grenzschutzbehörde der Ukraine eine spezielle Operation durch. Im Zusammenhang mit der Bedrohung der Ernährungssicherheit wird die Ukraine eine dringende Sitzung des Sicherheitsrats der UNO einberufen.