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title: "Systematische Schläge oder Einzelaktionen? Die realen Möglichkeiten Russlands nach dem massiven Angriff auf Kiew"
description: "🚨 Der Kreml droht mit „systematischen Schlägen“, aber Experten sagen: Russland ist nicht in der Lage, tägliche massive Angriffe durchzuführen. Die industrielle Basis ist begrenzt, Raketen werden sofort nach der Produktion verbraucht. 🇺🇦🇷🇺 #Ukraine #Luftabwehr #Russland"
date: 2026-05-27T15:08:00.000Z
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# Systematische Schläge oder Einzelaktionen? Die realen Möglichkeiten Russlands nach dem massiven Angriff auf Kiew

![Feuerwehrleute löschen ein brennendes Haus nach einem massiven Angriff auf Kiew](https://xab.info/media/2026/05/27/sistemnye-udary-ili-razovyie-atsii-realnye-vozmozhnosti-rossii-posle-massirovannoi-ataki-na-kiev/pozharnye-gasiat-zhogushchiy-dom-posle-ataki.webp)

Nach einem der größten Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt hat der Kreml zum diplomatischen Erpressungsmanöver übergegangen und westliche Diplomaten aufgefordert, Kiew unter der Drohung „systematischer Schläge“ zu verlassen. Hinter den lauten Erklärungen verbirgt sich jedoch die tatsächliche Fähigkeit Russlands, ein solches Angriffstempo aufrechtzuerhalten. Experten sind sich einig: Die industrielle Basis der Russischen Föderation erlaubt keine täglichen massiven Angriffe.

### Warum tägliche Angriffe unmöglich sind?

Analysten sind sich einig: Russland verbraucht Raketen praktisch sofort nach ihrer Produktion. Beispielsweise beträgt die monatliche Produktion der ballistischen Raketen „Iskander-M“ etwa 60 Einheiten, während während der Frühlingsangriffe mehr als 150 verbraucht wurden. Das bedeutet, dass die Vorräte schneller erschöpft werden, als sie aufgefüllt werden können.

Laut Experten sind massive Angriffe möglich, aber nur in Intervallen von zwei bis drei Wochen – der Zeit, die für die Ansammlung von Mitteln erforderlich ist. Jede solche Operation erfordert die Konzentration einer großen Menge an Waffen, was Risiken für den Aggressor selbst birgt.

### Raketen „Oreschnik“ und andere strategische Systeme

Was die ballistischen Mittelstreckenraketen „Oreschnik“ betrifft, so werden diese nur in Einzelexemplaren produziert. Ihr Einsatz hat eher propagandistischen Charakter – etwa alle sechs Monate, um den Effekt eines „Sieges“ für das heimische Publikum und das Generalskorps zu erzeugen.

Auch andere hochpräzise Systeme wie „Zirkon“ oder „Oniks“ befinden sich im strategischen Reservebestand. Obwohl früher eine Produktion von bis zu 10 „Zirkon“-Raketen pro Monat geplant war, sind die tatsächlichen Raten auf drei gesunken. In zwei Jahren wurden etwa 200 Einheiten hergestellt, und ihr Einsatz wird eher einzeln als massenhaft erfolgen.

### Informationskrieg statt militärischer Erfolge

Russland versucht, das Fehlen strategischer Erfolge auf dem Schlachtfeld durch Informationsoperationen auszugleichen. Wenn es 2024 noch mit der Anzahl drückte, versucht es nun, das Schachbrett umzudrehen, indem es Drohungen und psychologischen Druck nutzt.

Ukraine und der Westen lassen sich auf diese Erpressung nicht ein. Die Europäische Union hat klar erklärt, dass Diplomaten Kiew nicht verlassen werden, und Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte vor einem kritischen Mangel an Luftabwehrmitteln, insbesondere zur Abfangung ballistischer Raketen.