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title: "t.me weltweit ausgefallen: Domain .me vom Montenegro-Registry gesperrt"
description: "Kurze Telegram-Links (t.me) funktionieren weltweit nicht mehr, da das Register von Montenegro die Domain gesperrt hat 🚫🌍. Mobile Apps und die Desktop-Version funktionieren weiterhin einwandfrei, betroffen sind nur Browser. 📱✅"
date: 2026-07-13T21:02:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/t-me-ausgefallen-montenegro-registry-telegram-links-down
tags: [telegram, montenegro, t.me, ukraine, andrey-nebitov]
publisher: "XAB.info"
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# t.me weltweit ausgefallen: Domain .me vom Montenegro-Registry gesperrt

![Telegram-App-Symbol auf Smartphone-Bildschirm neben WhatsApp, Signal und Twitter – Illustration zur Nachricht über die Blockierung der Domain t.me durch das Register von Montenegro](https://xab.info/media/2026/07/13/t-me-blocked-montenegro-registry-telegram-links-down/t-me-blocked-montenegro-registry-telegram-links-down-1.webp)

Nutzer weltweit haben Probleme, kurze Telegram-Links zu öffnen. Beim Versuch, eine Adresse aufzurufen, die mit t.me beginnt, zeigen Browser einen Fehler an. Das Problem ist global und nicht auf ein einzelnes Land beschränkt.

### Ursache des Ausfalls: Sperrung durch Montenegro

Laut Überwachungsressourcen, die den Betrieb sozialer Netzwerke verfolgen, sowie Berichten von RBK-Ukraine liegt die Ursache in den Aktionen des Domain-Registers von Montenegro. Diese Behörde verwaltet die Domänenzone .me. Vorläufigen Berichten zufolge hat das Register die Domain t.me gesperrt, was dazu führte, dass kurze Links in Webbrowsern nicht mehr funktionieren.

### Was funktioniert und was nicht

Es ist wichtig, das Ausmaß des Vorfalls zu verstehen: Das Problem betrifft ausschließlich die Web-Versionen des Messengers und das Öffnen von Links über den Browser. Der Telegram-Dienst selbst funktioniert weiterhin einwandfrei.

Nutzer können problemlos Folgendes verwenden:

    - Mobile Telegram-Apps für iOS und Android;

    - Die Desktop-Version der Software für Computer.

Die Sperrung betraf nur die Web-Ressource, die an die Domänenzone von Montenegro gebunden ist.

### Kontext: Diskussion über die Sperrung in der Ukraine

Der Ausfall der Domain ereignete sich vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über die Zweckmäßigkeit einer Sperrung des Messengers in der Ukraine. Zuvor hatten sich der Innenminister Igor Klimentenko und der Chef des Präsidentenbüros Kirill Budanov für eine Einschränkung der Plattform ausgesprochen, schlugen jedoch kein vollständiges Verbot vor.

Der stellvertretende Leiter der Nationalpolizei, Andrei Nebitov, stellte fest, dass eine vollständige Sperrung von Telegram das Problem der Rekrutierung von Bürgern durch feindliche Geheimdienste nicht endgültig lösen würde. Nach seinen Worten hätte ein solcher Schritt nur eine vorübergehende Wirkung, da 82 % der aufgedeckten Terroranschläge von Personen begangen wurden, die über diesen Messenger rekrutiert wurden.

### Meinung der Nutzer

Trotz der Argumente der Sicherheitskräfte bleibt die öffentliche Meinung einem totalen Verbot skeptisch gegenüber. Laut Umfragen unterstützen mehr als 75 % der Ukrainer die Idee einer Sperrung von Telegram nicht. Gleichzeitig fordern die meisten Bürger eine verstärkte Kontrolle über die Arbeit der Plattform.