Im Alter von 48 Jahren ist der ehemalige Stürmer von Karpaty Lwiw, Edward Anyamkye, verstorben. Der nigerianische Angreifer, der Anfang der 2000er Jahre zu einem der ersten afrikanischen Legionäre in der Geschichte des ukrainischen Vereinsfußballs wurde, hinterlässt eine Lücke. Dies berichtete Sport RBC.UA unter Berufung auf den Pressedienst des Lwiwer Vereins.

Einer der Pioniere afrikanischer Legionäre

Edward Anyamkye kam 2001 in die Ukraine und etablierte sich im Kader der „Grün-Weißen“, womit er der zweite afrikanische Legionär in der Geschichte des Lwiwer Clubs wurde. Sein Wechsel war für den damaligen ukrainischen Fußball ein bemerkenswertes Ereignis, da afrikanische Spieler in der obersten Spielklasse noch eine Seltenheit waren.

Drei Spielzeiten und 58 Einsätze für die „Löwen“

Wie aus der offiziellen Stellungnahme von Karpaty hervorgeht, absolvierte Edward drei Spielzeiten für das Team, bestritt 58 Pflichtspiele und erzielte dabei vier Tore. Er belegt damit den zweiten Platz der erfolgreichsten afrikanischen Torschützen des Lwiwer Vereins. Zum Abschluss der Erklärung drückte der Pressedienst sein Beileid aus: „Ewiges Gedenken, Edward...“.

Karriere außerhalb der Ukraine

Neben Karpaty Lwiw umfasste die professionelle Laufbahn des nigerianischen Angreifers Stationen beim moldawischen Club Sheriff Tiraspol sowie bei mehreren finnischen Vereinen. Auf internationaler Ebene vertrat Anyamkye die nigerianische U-17-Nationalmannschaft, mit der er 1995 an der Weltmeisterschaft teilnahm.

Umstände des Todes

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sind die Ursachen für den vorzeitigen Tod des 48-jährigen ehemaligen Sportlers nicht bekannt gegeben worden. Der Lwiwer Club beschränkte sich auf eine offizielle Mitteilung über den Tod des Spielers und drückte sein Mitgefühl aus; nähere Angaben zum Gesundheitszustand oder zu den Todesumständen wurden vom Pressedienst nicht gemacht.

Der Tod von Edward Anyamkye ist ein Verlust für den ukrainischen Fußball, der ihn als einen der Pioniere der afrikanischen Legionäre in Erinnerung behält. Die vollständige Stellungnahme des Vereins und weitere Details finden sich im Bericht von Sport RBC.UA.