In Belgien herrscht Trauer. Ein brutaler Zusammenstoß eines Zuges mit einem Schulbus an einer Bahnübergangsstelle hat vier Menschenleben gefordert. Die Tragödie ereignete sich in der kleinen flämischen Stadt Buggenhout, als Kinder auf dem Heimweg von einer Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen waren.
Zeugen beschreiben ein Bild des Schreckens: Innerhalb weniger Minuten versammelten sich Dutzende Einsatzfahrzeuge am Unfallort. Ein Bewohner namens Willy berichtete, dass kurz nach acht Uhr morgens die Straßen von Polizeipatrullen, Feuerwehr und Rettungswagen erfüllt waren. Der Klang des Aufpralls, den einige für einen Knall hielten, war das Signal für die Katastrophe.
Die Folgen des Unfalls waren schwerwiegend. Fünf Kinder erlitten Verletzungen. Laut dem Schulleiter können zwei von ihnen in den nächsten Tagen entlassen werden, während drei in kritischem Zustand bleiben und eine Intensivbehandlung benötigen. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden enthalten sich vorerst detaillierter Kommentare zum laufenden Ermittlungsverfahren.
Die Stadt im Schock
Die lokale Gemeinschaft versucht, mit dem Schock fertigzuwerden. Bewohner strömen zum Ort der Tragödie, um Blumen niederzulegen und ihr Mitgefühl auszudrücken. Im Rathaus wurde ein Kondolenzbuch eröffnet, in dem Menschen Worte der Unterstützung für die betroffenen Familien hinterlassen.
Besonders berührend ist die Geschichte von Magda. Ihr Sohn hätte auf demselben Zug sitzen sollen, der in den Bus prallte. Laut ihr hörte er ein seltsames Knallen, nahm es aber, da er Kopfhörer trug, für einen Teil der Musik. Erst später erkannte er die Dimension des Geschehenen.
Derzeit ist die offizielle Information begrenzt. Die Ermittlungen laufen weiter, und die Stadt Buggenhout trauert, während sie auf Nachrichten über den Zustand der Kinder wartet.