Als Folge des nächtlichen russischen Angriffs auf Dnipro stieg die Zahl der Todesopfer auf 11. Zu den Opfern der Tragödie gehören zwei Kinder. Die Such- und Rettungsarbeiten am Ort der Einschläge gehen weiter; Rettungskräfte bergen weiterhin Leichen aus den Trümmern teilweise zerstörter Gebäude.

Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, Alexander Gantscha, berichtete über die neuesten Funde der Rettungskräfte. Aus den Ruinen eines teilweise zerstörten vierstöckigen Wohnhauses wurden die Leichen einer Frau und eines 8-jährigen Jungen geborgen. Zuvor hatten die Rettungskräfte unter den Trümmern desselben Gebäudes bereits die Leiche eines weiteren Kindes – eines im Jahr 2023 geborenen Jungen – gefunden.

Zu den Toten gehört auch ein Rettungskraft – der stellvertretende Kommandant einer Feuer- und Rettungswache. Er kam bei einem erneuten Treffer auf das Objekt ums Leben. Insgesamt wurden bei dem Angriff 37 Einwohner verletzt, darunter vier Kinder. 22 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, vier davon befinden sich in kritischem Zustand.

Die Zerstörungen in der Stadt sind erheblich. Mehrfamilienhäuser – sowohl zweistöckige als auch vierstöckige – wurden teilweise zerstört. Zudem wurden ein Unternehmen und eine Feuerwache beschädigt. Garagen und Fahrzeuge wurden vernichtet.

Die Such- und Rettungsaktion am Ort des Einschlags läuft weiter. Die Rettungskräfte schließen nicht aus, dass sich unter den Trümmern noch Menschen befinden könnten. Die Arbeit wird rund um die Uhr durchgeführt, trotz schwieriger Bedingungen und der Gefahr von weiteren Einstürzen.