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title: "Tragödie in Saporischschja: Tod eines Mitarbeiters von „Nova Poshta“ bei FPV-Drohnenangriff"
description: "🚨 In Saporischschja griffen russische FPV-Drohnen eine Filiale von „Nova Poshta“ an. Der 50-jährige Fahrer Walery Hafikyn kam ums Leben. Das Unternehmen hat die Logistik umgestellt, doch die Tragödie erinnert an den Preis des Krieges für gewöhnliche Menschen. #Saporischschja #NovaPoshta #Angriff"
date: 2026-07-04T11:58:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Tragödie in Saporischschja: Tod eines Mitarbeiters von „Nova Poshta“ bei FPV-Drohnenangriff

![Ein Mitarbeiter von Nova Poshta starb bei einem FPV-Drohnenangriff in Saporischschja — auf dem Foto: Paketschließfächer im Büro des Unternehmens](https://xab.info/media/2026/07/04/tragediya-v-zaporozhye-gibel-sotrudnika-novoy-pochty-pri-atake-fpv-dronov/tragediya-v-zaporozhye-gibel-sotrudnika-novoy-pochty-pri-atake-fpv-dronov-1.webp)

Am Abend des 3. Juli wurde die Stadt Saporischschja erneut angegriffen. Russische Streitkräfte setzten FPV-Drohnen ein, die zivile Objekte trafen. Ein Ziel des Angriffs war die Filiale Nr. 7 des Logistikunternehmens „Nova Poshta“. Bei dem Überfall kam ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben.

### Tragödie am Arbeitsplatz

Laut der Pressestelle von „Nova Poshta“, die sich auf Notdienste beruft, trafen Rettungskräfte und Strafverfolgungsbehörden schnell am Ort des Geschehens ein. Bei dem Angriff kam der Fahrer des Unternehmens, Walery Hafikyn, ums Leben. Er war 50 Jahre alt. Der Tod trat entweder sofort ein oder war die Folge von Verletzungen, die durch das Eindringen von Munition in das Gebäude der Filiale verursacht wurden.

„Gestern Abend griffen die Russen die Stadt an. Beschädigt wurden die Filialen Nr. 7 von ‚Nova Poshta‘“, bestätigte das Unternehmen.

### Logistik unter Bedrohung

Trotz der Zerstörungen und menschlichen Verluste erklärte das Unternehmen, dass die Betriebsfähigkeit erhalten bleibt. In der Pressestelle wurde darauf hingewiesen, dass „Nova Poshta“ die logistischen Ketten schnell umgestellt hat. Laut Unternehmensvertretern sind keine Lieferverzögerungen vorgesehen, und die Sendungen der Kunden sind erhalten geblieben.

### Kontext der Eskalation in Saporischschja

Der Angriff auf die Postfiliale erfolgte vor dem Hintergrund einer Verschärfung der Lage in der Region. Am Freitag, dem 3. Juli, hatten russische Besatzer bereits Angriffe auf Unternehmen in Saporischschja durchgeführt und dabei gelenkte Luftbomben eingesetzt. Dabei kam eine Person ums Leben, und später wurden zwei zivile Frauen verletzt, die auf der Straße gingen.

Insgesamt wurden bei den Angriffen an diesem Tag in Saporischschja 21 Personen verletzt, darunter Kinder – ein 12-jähriger Junge und ein 16-jähriges Mädchen.

Die Lage in der Stadt bleibt angespannt und war es auch in den Tagen zuvor. Am 2. Juli griffen Drohnen den Schlachthof „Jubilijnyj“ an, was das Unternehmen zur vorübergehenden Einstellung des Betriebs zwang. Zum Glück gab es damals keine Opfer. Noch früher, am 30. Juni, forderte ein massiver Angriff mit gelenkten Luftbomben mindestens zwei Menschenleben und verletzte 15 Zivilisten.

Angriffe auf zivile Infrastruktur, einschließlich Postfilialen, zeigen die wachsende Bedrohung für die Bevölkerung und die Arbeitnehmer, die den Betrieb der Stadt unter Kriegsbedingungen aufrechterhalten.