Der US-Präsident Donald Trump hat eine bemerkenswerte Erklärung zu den bevorstehenden Verhandlungen über den ukrainischen Konflikt abgegeben. Der Leiter der amerikanischen Regierung bestätigte, dass er in naher Zukunft ein persönliches Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj haben wird. Im Mittelpunkt der Tagesordnung steht die Diskussion über den Krieg und Wege zu seinem Ende.

Zahlen, die erschrecken

Während seiner Ansprache nannte Trump schockierende Daten zu den menschlichen Verlusten an der Front und bezeichnete das Geschehen als "einfach verrückt". Laut dem US-Präsidenten erleiden Russland und Ukraine enorme Verluste. Insbesondere erklärte er, dass die russische Seite allein im vergangenen Monat 35.000 Soldaten verloren habe. Trump betonte, dass der Krieg weitergeht und beide Seiten eine enorme Anzahl an Menschenleben verlieren.

"Russland muss ein Abkommen schließen", erklärte der amerikanische Führer und bestand auf der Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung. Er wies auch darauf hin, dass der Konflikt monatlich etwa 25.000 Menschenleben fordert.

Kontakt mit dem Kreml und persönliche Beziehungen der Führer

Trump berichtete auch über ein kürzlich stattgefundenes Gespräch mit dem russischen Führer Wladimir Putin, das am Sonntag, dem 14. Juni, stattfand. Der amerikanische Präsident charakterisierte die Beziehungen zwischen Selenskyj und Putin als "starke Feindseligkeit", was seiner Meinung nach friedliche Verhandlungen erschwert.

Wichtig ist der Kontext dieser Aussagen: Nach dem Ende der iranischen Krise gab Washington eine Prioritätenänderung bekannt und konzentrierte sich nun auf die Beilegung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine.

Diplomatischer Druck und das Format des Treffens

Die Frage der Organisation des Gipfels wurde bereits zwischen Kiew und Washington diskutiert. Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump erwogen die Möglichkeit eines Treffens mit dem Kreml-Chef direkt in den USA. Dieses Format wurde nicht zufällig gewählt: Die ukrainische Seite hofft, dass es Putin unter US-Rechtsprechung schwerer fallen wird, sich dem Dialog zu verweigern.

Selenskyj warnte, dass im Falle einer Weigerung Moskaus, an den Verhandlungen teilzunehmen, zusätzliche Druckmaßnahmen erforderlich sein werden. Zuvor berichtete RBK-Ukraine, dass Kiew bereits über Vermittler, diplomatische Kanäle und Nachrichtendienste einen Vorschlag für ein Treffen der Führer übermittelt hat. Die Ukraine schlug vor, die Verhandlungen im Rahmen des G7-Gipfels mit zwingender Beteiligung des US-Präsidenten durchzuführen.