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title: "Skandal in der Oblast Transkarpatien: Ein Mann mit Behinderung und Tuberkulose wurde unrechtmäßig im TCK festgehalten"
description: "In Transkarpatien wurde ein Mann mit Behinderung und Tuberkulose unrechtmäßig im TCK festgehalten, wobei Dokumente zur Aussetzung des Wehrdienstes ignoriert wurden. Nach dem Eingreifen des Ombudsmanns Dmytro Lyubynets werden die Täter von den Strafverfolgungsbehörden überprüft. Die Ermittlungen wurden bereits bei der Staatsanwaltschaft und dem GBR eingeleitet. 🚨🇺🇦"
date: 2026-07-25T10:58:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/transkarpatien-skandal-mann-mit-behinderung-unrechtmassig-im-tck-festgehalten
tags: [dmytro-lubynets, ukraine-mobilization, zakarpattia, tck, human-rights]
publisher: "XAB.info"
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# Skandal in der Oblast Transkarpatien: Ein Mann mit Behinderung und Tuberkulose wurde unrechtmäßig im TCK festgehalten

![Ukrainische Flagge und Wappen auf Militäruniform, die das Thema der illegalen Festnahme in der TCC in Zakarpattia symbolisieren](https://xab.info/media/2026/07/25/zakarpatie-nskandal-muzhchina-s-invalidnostyu-uderzhivali-v-tck/zakarpatie-nskandal-muzhchina-s-invalidnostyu-uderzhivali-v-tck-1.webp)

In der Oblast Transkarpatien hat sich ein hochsensibler Vorfall ereignet, der mit Menschenrechtsverletzungen im Rahmen von Mobilisierungsmaßnahmen in Verbindung steht. Ein 1970 geborener Einwohner der Region, der eine Behinderung hat und an Tuberkulose leidet, wurde in ein Territorialzentrum gebracht und konnte das Gebäude nicht verlassen, obwohl er Dokumente vorlegte, die sein Recht auf eine Aussetzung des Wehrdienstes belegen.

Die Situation wurde vom Bevollmächtigten der Werchowna Rada der Ukraine für Menschenrechte, Dmytro Lyubynets, kommentiert. Laut ihm wurde der Ombudsmann mit einer Beschwerde über unrechtmäßige Handlungen von Mitarbeitern der Strafverfolgungsbehörden und des Wehrbezirksamts kontaktiert.

### Verletzung der Rechte und Verweigerung medizinischer Hilfe

Laut den Details der Beschwerde wurde der Mann in eine der Einheiten des Oblast-Territorialzentrums für Mobilisierung und soziale Unterstützung (TCK) in Transkarpatien gebracht. Die Mitarbeiter des Zentrums ignorierten die vorgelegten Dokumente, die ein Recht auf Aussetzung des Wehrdienstes begründen. Darüber hinaus wird in der Beschwerde betont, dass der Gesundheitszustand des Antragstellers eine ständige Behandlung und die regelmäßige Einnahme spezifischer Medikamente erfordert.

Während der Festnahme im Gebäude des Wehrbezirksamts wurde dem Mann die notwendige medizinische Hilfe verweigert und der Zugang zu Medikamenten eingeschränkt. Dies stellte eine direkte Bedrohung für seine Gesundheit dar, obwohl er ohnehin nicht wehrpflichtig war.

### Reaktion des Ombudsmanns und Ergebnisse der Prüfung

Nach Erhalt der Beschwerde beauftragte Dmytro Lyubynets sofort seinen Vertreter in der Oblast Transkarpatien, Andrij Kriukow, mit der Überprüfung der Umstände des Falls. Durch das Eingreifen des Menschenrechtsschützers wurde der Mann freigelassen und sein rechtmäßiges Recht auf Aussetzung des Wehrdienstes wiederhergestellt.

Der Ombudsmann betonte, dass die Mobilisierung unter Kriegsbedingungen notwendig ist, jedoch strikt im Rahmen des Gesetzes erfolgen muss. Nach seiner Auffassung ist die Ignorierung dokumentarisch bestätigter Bürgerrechte inakzeptabel.

„Ein Mensch mit Behinderung und rechtmäßigem Anspruch auf Aussetzung des Wehrdienstes darf nicht unrechtmäßig festgehalten oder seiner Rechte beraubt werden. Offensichtliche Fakten zu ignorieren, ist inakzeptabel“, erklärte Lyubynets.

### Einleitung von Ermittlungsverfahren

Der Vorfall hat sich zu einer umfassenden Untersuchung auf staatlicher Ebene entwickelt. An die Spezialstaatsanwaltschaft für Verteidigung im westlichen Region wurde eine Meldung über einen möglichen Machtmissbrauch durch ein militärisches Amtspersonal übermittelt. An das Staatsbureau für Ermittlungen (GBR) wurde ein Hinweis auf einen möglichen Machtmissbrauch durch einen Polizeibeamten gegeben.

Zusätzlich wandte sich Dmytro Lyubynets mit der Forderung an die Militärische Dienststelle für Rechtsordnung in den Streitkräften der Ukraine und das operative Kommando „West“ mit der Bitte, eine dienstliche Untersuchung einzuleiten.

### Folgen für das Vertrauen in das System

Der Ombudsmann warnte davor, dass solche Vorfälle nicht zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes beitragen. Im Gegenteil, sie diskreditieren die Idee der Mobilisierung selbst und untergraben das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen.

Dies ist nicht der erste Fall, in dem sich Lyubynets in Fragen der Rechtmäßigkeit der Mobilisierung einmischt. Zuvor berichtete er über eine Situation in der Oblast Dnipropetrowsk, in der ein alleinerziehender Vater mit einer fünfjährigen Tochter zum Wehrdienst einberufen wurde. Damals behauptete das TCK, der Mann habe keine dokumentarischen Beweise für sein Recht auf Aussetzung vorgelegt, doch die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Handlungen läuft weiter.