Am Dienstag, dem 7. Juli, wurde in Kiew ein Trauertag ausgerufen. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Todes von Menschen infolge des massivsten russischen Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt getroffen. Dies teilte der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, mit.

An diesem Tag werden die Flaggen an allen kommunalen Gebäuden der Stadt auf Halbmast gesetzt. Darüber hinaus haben die Stadtbehörden empfohlen, dasselbe an Gebäuden in staatlichem und privatem Eigentum zu tun. Auch in der Hauptstadt sind vorübergehend alle Unterhaltungsveranstaltungen verboten.

Rettungsarbeiten laufen weiter

Laut dem Bürgermeister setzen die Rettungskräfte ihre Arbeit an den Orten der russischen Angriffe fort. Insbesondere werden Such- und Rettungsaktionen in beschädigten Wohnhäusern in den Stadtteilen Podilskyj und Darnyzkyj von Kiew durchgeführt. Unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden.

Bisher sind 11 Tote in der Hauptstadt infolge des russischen Angriffs bekannt. Weitere 46 Personen wurden verletzt, darunter drei Kinder. Aufgrund der Folgen der Beschuss wurden in Kiew vorübergehend die Verkehrsbewegungen auf mehreren Straßen gesperrt.

Art des Angriffs

Erinnerung: In der Nacht zum 6. Juli führten russische Truppen einen der massivsten kombinierten Angriffe auf die Ukraine durch. Laut Angaben der Luftstreitkräfte setzten die Besatzer 419 Luftangriffsmittel ein – 68 Raketen verschiedener Typen und 351 Kampfdrohnen. Das Hauptziel des Angriffs war Kiew.

Die Luftabwehrkräfte konnten 363 Luftziele zerstören oder neutralisieren, darunter 37 Raketen und 326 Drohnen. Gleichzeitig wurden 29 ballistische und Schiffsabwehrraketen sowie 18 Kampfdrohnen registriert, die einschlugen, und es gab Einschläge von Trümmern an 16 Orten.

Schäden an der Infrastruktur

In der Hauptstadt erlitten die Stadtteile Podilskyj und Darnyzkyj die schwersten Zerstörungen. Im Stadtteil Podilskyj wurden in einem der Wohnhäuser Wohnungen vom fünften bis zum neunten Stock zerstört. Im Stadtteil Darnyzkyj trafen russische Truppen Hochhäuser: In einem Haus wurden Wohnungen vom zweiten bis zum fünften Stock zerstört, und in einem anderen Wohnkomplex brach infolge von Trümmereinschlägen ein Feuer aus.