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title: "Von Kritik zu Unterstützung: Warum Laura Loomer ihre Meinung über die Ukraine geändert hat und Zelensky traf"
description: "Die Bloggerin Laura Loomer, die Trump nahesteht, hat ihre Haltung zur Ukraine radikal geändert und traf sich persönlich mit Selenskyj in Kiew. 🇺🇸🇺🇦 Sie gab ihre früheren Fehler zu, besuchte das Höhlenkloster und erfuhr Insider-Informationen über die Pläne von Trumps Team. Das Treffen könnte die Meinung der US-Rechtsextremen beeinflussen."
date: 2026-07-24T06:22:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/treffen-loomer-und-selenskyj-politischer-wendepunkt-de
tags: [laura-lumer, volodymyr-zevensky, donald-trump, ukraine-us-relations, mariinsky-palace]
publisher: "XAB.info"
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# Von Kritik zu Unterstützung: Warum Laura Loomer ihre Meinung über die Ukraine geändert hat und Zelensky traf

![Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Laura Lumer im Freien](https://xab.info/media/2026/07/24/vstrecha-lumera-i-zelenskogo-perevorot-v-politike/vstrecha-lumera-i-zelenskogo-perevorot-v-politike-1.webp)

Im Mariinsky-Palast fand ein Treffen statt, das weitreichende Folgen für die Wahrnehmung des ukrainischen Konflikts in den USA haben könnte. Präsident Wolodymyr Selenskyj empfing die rechtsextreme US-Aktivistin und Bloggerin Laura Loomer. Der Besuch Loomers in Kiew war vor dem Hintergrund ihrer jüngsten scharfen Kritik an der Ukraine ein unerwartetes Ereignis.

Loomer, bekannt für ihre Nähe zu Donald Trump und ihren Einfluss auf US-amerikanische Rechtsextreme, hatte zuvor Millionen von Followern überzeugt, dass die Ukraine ein korrupter Staat sei, der keine Unterstützung verdiene. In letzter Zeit hat sich ihre Rhetorik jedoch radikal gewandelt. Die Aktivistin äußerte sich nicht nur positiv über den Widerstand Kiews, sondern reiste persönlich nach Ukraine, um ihre Solidarität zu demonstrieren.

### Eingeständnis eines Irrtums

Über das am Donnerstag stattgefundene Treffen berichteten zwei Beamte des Präsidentenamts. Loomer selbst veröffentlichte während ihres Aufenthalts in Kiew einen Beitrag in der sozialen Plattform X, in dem sie ihre Unrecht eingestand.

„Ich habe diese Dinge wirklich über die Ukraine und Selenskyj gesagt und lösche meine Beiträge nicht, weil ich verstanden habe: Ich hatte unrecht', schrieb die Aktivistin am Montag.

Kurz zuvor hatte sie ein Video aus einem ukrainischen Zug veröffentlicht, der für seine blau-gelben Farben bekannt ist, und es mit dem Kommentar versehen: „Ich bin nicht in Russland, weil ich keine Propagandistin bin'.

### Auswirkung auf den US-Wähler

Die Änderung von Loomers Position erregte besonderes Interesse aufgrund ihrer Nähe zu Trump. Ein erheblicher Teil des Publikums der US-Rechtsextremen spricht sich traditionell gegen finanzielle und militärische Hilfe für die Ukraine aus. Da Trump offenbar weiterhin auf Loomers Ratschläge zu politischen Fragen und Personalentscheidungen hört, hat ihre öffentliche Unterstützung Kiews die Frage aufgeworfen: Kann dies die Einstellung der konservativen Wählerschaft gegenüber der Ukraine beeinflussen?

Nur wenige nichtstaatliche Aktivisten haben einen so großen Zugang zu Trump wie Loomer. Wahrscheinlich hat genau dieser Status ihr geholfen, Kontakt zu hochrangigen ukrainischen Beamten aufzunehmen.

### Rundgang durch Kiew und Fragen an Putin

Das Programm von Loomers Besuch umfasste nicht nur das Treffen mit dem Staatsoberhaupt. Am Mittwoch traf sie sich mit dem Ersten Stellvertretenden Leiter des Präsidentenamts, Serhij Kyslytsia. Er zeigte der Aktivistin das Gelände der Kiewer Höhlenkloster.

Vor dem Hintergrund der Heiligtümer stellte Loomer eine rhetorische Frage, die gegen die russische Rhetorik gerichtet war: „Wladimir Putin stellt Russland ständig als eine Art Retter des Christentums dar... Nun, wenn Sie sich so sehr um das Christentum kümmern, warum schicken Sie dann Drohnen gegen das älteste Kloster der Ukraine?'

Zudem besuchte Loomer ein McDonald's-Restaurant in Kiew – das erste Geschäft der Kette, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eröffnet wurde. Es war wiederholt Ziel russischer Angriffe. Vor dem Hintergrund zerstörter Gebäude aß die Aktivistin einen Burger und lobte die ukrainische Widerstandskraft, wobei sie feststellte, dass diese „unerschütterlich bleibe'.

### Details der Verhandlungen und neue Insider-Informationen

Loomer klärte auch die finanziellen Aspekte ihres Besuchs. „Für diejenigen, die fragen: Nein, die ukrainische Regierung hat meine Reise nach Ukraine nicht bezahlt', erklärte sie in den sozialen Medien.

Während des Gesprächs mit Selenskyj erfuhr die Aktivistin, wann genau der Wendepunkt in den Beziehungen des ukrainischen Präsidenten zu Donald Trump eintrat. Außerdem wurden mögliche Daten für das nächste Treffen der beiden Staatschefs bekannt.

Zudem wurde während des Besuchs deutlich, dass das Team von Trump mehrere neue Ideen für Verhandlungen mit Russland hat. Bisher bleibt unklar, was genau die Ursache für Loomers so plötzliche Meinungsänderung war, doch allein die Tatsache ihres Besuchs und des Treffens mit Selenskyj ist bereits ein bedeutendes politisches Signal geworden.