In Großbritannien entbrennt eine Debatte darüber, ob dem Land ein zusätzlicher Feiertag gewährt werden sollte, falls die Nationalmannschaft bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft triumphiert. Die britischen Behörden erwägen ernsthaft die Einführung eines Bank Holiday, um den potenziellen ersten Titelgewinn seit sechs Jahrzehnten zu feiern.
Die Idee ist nicht neu: Premierminister Keir Starmer hatte bereits zuvor angedeutet, dass ein solcher Schritt bei großen sportlichen Erfolgen möglich sei. Ähnliche Diskussionen gab es auch nach dem Einzug Englands ins Finale der EM 2020 und EM 2024, doch damals blieb der Sieg aus. Nun, im Kontext der Leistungen der Mannschaft bei der WM 2026, hat der öffentliche Druck auf die Regierung zugenommen – die Beamten verstehen, dass das Ausmaß der Straßenfeiern den Betrieb in Büros ohnehin lähmen wird.
Der wirtschaftliche Preis des Festes
Trotz der Begeisterung der Fans löst die Initiative heftige Kontroversen in der Geschäftswelt aus. Jeder zusätzliche staatliche Feiertag kostet das Land fast 3 Milliarden Pfund Sterling aufgrund der Stilllegung von Produktionsstätten und logistischen Ketten. Experten weisen jedoch darauf hin, dass der Dienstleistungssektor – Pubs, Restaurants, Hotels und Hersteller von Souvenirs – einen Rekordgewinn erzielen wird, was die Gesamteinbußen teilweise kompensieren könnte.
Wer trifft die Entscheidung?
Formell muss die Einführung eines Bank Holiday durch einen königlichen Erlass genehmigt werden, doch das letzte Wort liegt bei Downing Street. Die ganze Nation verfolgt mit bangem Herzen die entscheidenden Spiele der „Three Lions“.
Zur Erinnerung: Die Weltmeisterschaft befindet sich im Viertelfinale – der nächste Gegner der englischen Mannschaft wird Norwegen sein. Und der Verteidiger des dонецкого „Schachtjor“ Waleri Bondar hat bereits seine Prognose bezüglich der möglichen Finalisten des Turniers abgegeben.