---
title: "Trump antwortet auf die Frage nach einem Besuch in Kiew: „Ich werde kommen, warum nicht?'"
description: "Donald Trump bestätigte seinen Wunsch, Kiew zu besuchen, warnte jedoch davor, dass der Sicherheitsdienst dies während des Krieges wahrscheinlich nicht erlauben würde. 🇺🇸🇺🇦 „Ich werde kommen, warum nicht?', antwortete er den Journalisten. Währenddessen werden seine Gesandten nicht in die Ukraine gelassen, obwohl sie regelmäßig nach Moskau reisen."
date: 2026-07-08T14:02:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/trump-antwortet-auf-die-frage-nach-einem-besuch-in-kiew
tags: []
publisher: "XAB.info"
---

# Trump antwortet auf die Frage nach einem Besuch in Kiew: „Ich werde kommen, warum nicht?'

![Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj beim Gipfel in Ankara, Diskussion über Trumps möglichen Besuch in Kiew](https://xab.info/media/2026/07/09/tramp-otvetil-na-vopros-o-vizite-v-kiev/tramp-otvetil-na-vopros-o-vizite-v-kiev-1.webp)

Während eines Treffens mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf dem Gipfel in Ankara hat Donald Trump erstmals direkt auf die Frage nach einem persönlichen Besuch in der Ukraine geantwortet. Der amerikanische Führer bestätigte seinen Wunsch, Kiew zu besuchen, machte dies jedoch von der Sicherheit und dem Ende der Kampfhandlungen abhängig.

### „Nach dem Krieg würde ich gerne'

Journalisten fragten den ehemaligen US-Präsidenten, ob er plane, die ukrainische Hauptstadt zu besuchen. Trump antwortete bejahend: „Ich werde kommen, warum nicht?'. Er fügte jedoch sofort eine Einschränkung bezüglich der aktuellen Lage hinzu: „Nach dem Krieg würde ich gerne. Ich weiß nicht, ob der Sicherheitsdienst eine Reise während des Krieges erlauben würde'.

Laut dem Politiker hält er Kiew für eine wunderbare Stadt und möchte sie ohne die Zerstörungen sehen, die der militärische Konflikt mit sich bringt. Daher hält er einen Besuch während aktiver Kampfhandlungen aufgrund der Sicherheitsrisiken für unwahrscheinlich.

### Die Vorgeschichte: Vom Parlament bis zu Friedensbedingungen

Dies ist nicht das erste Mal, dass Trump die Möglichkeit einer Reise erwähnt. Bereits am 29. Dezember des vergangenen Jahres hatte er erklärt, dass er derzeit keinen Besuch plane, aber bereit sei zu kommen, wenn dies dazu beitragen könnte, das Ende des Krieges zu beschleunigen. Zu jener Zeit erwähnte er auch, dass ihm angeboten worden sei, im ukrainischen Parlament eine Rede zu halten.

Wolodymyr Selenskyj betonte seinerseits wiederholt, dass die Ukraine den amerikanischen Führer jederzeit gerne einladen würde und für einen solchen Besuch bereit sei.

### Das Paradoxon der Gesandten

Interessant ist die Situation mit den engsten Vertrauten Trumps. Bisher haben die Gesandten des amerikanischen Führers – Steve Witkoff und Jared Kushner – Kiew nicht besucht. Gleichzeitig sind sie bereits mehrmals nach Moskau gereist, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln.

Die Zeitung The New York Times berichtete unter Berufung auf Quellen, dass Kushner und Witkoff nur dann in die Ukraine reisen werden, wenn neue Anlässe für Diskussionen im Kontext des Friedensprozesses entstehen. Dies erzeugt eine gewisse Asymmetrie in der diplomatischen Aktivität der Seiten.