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title: "Trump überreicht dem Kongress 30-jährigen Atomdeal mit Saudi-Arabien, behält aber die Israel-Bedingung bei"
description: "Trump hat dem Kongress den 30-jährigen Atomdeal mit Saudi-Arabien überreicht, behielt aber die Forderung nach einer Normalisierung der Beziehungen des Königreichs zu Israel bei. Das Dokument könnte mehrmonatige Debatten über die Nichtverbreitung auslösen."
date: 2026-08-26T00:40:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/trump-atomdeal-mit-saudi-arabien-kongress
tags: [trump, saudi-arabia, nuclear-deal, congress, israel, uranium-enrichment]
publisher: "XAB.info"
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# Trump überreicht dem Kongress 30-jährigen Atomdeal mit Saudi-Arabien, behält aber die Israel-Bedingung bei

![Donald Trump hält ein unterzeichnetes Dokument des 30-jährigen Atomabkommens mit Saudi-Arabien vor US-Flaggen vor, bevor es an den Kongress übergeben wird](https://xab.info/media/2026/08/26/trump-yadernaya-sdelka-s-saudovskoy-avriey-kongres/trump-yadernaya-sdelka-s-saudovskoy-avriey-kongres-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Trump hat am Montag das 30-jährige Atomabkommen mit Saudi-Arabien zur Prüfung an den Kongress weitergeleitet, wie es das US-Recht verlangt.
- Der Deal sieht eine zweijährige Studie zur Machbarkeit des Baus einer Urananreicherungsanlage durch US-Unternehmen im Königreich vor.
- Trump hat die nach der Unterzeichnung gestellte Bedingung beibehalten, wonach Saudi-Arabien den Abraham-Abkommen beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren soll.
- Kritiker und Angaben der CNN weisen auf das Risiko einer Urananreicherung ohne die üblichen internationalen Nichtverbreitungsgarantien hin.

### Überreichung des Deals an den Kongress

Laut Angaben der Wall Street Journal, auf die sich RBC-Ukraine bezieht, hat US-Präsident Donald Trump am Montag das 30-jährige Atomabkommen mit Saudi-Arabien zur Prüfung an den Kongress weitergeleitet. Gemäß US-Gesetzgebung muss ein solches Abkommen den Gesetzgebern vorgelegt werden, und es wird äußerst schwierig sein, das Dokument zu blockieren: Dafür wäre eine gemeinsame Resolution und eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern erforderlich, um ein mögliches Präsidentenveto zu überwinden. Dieser Schritt dürfte, wie erwartet, mehrmonatige Debatten darüber auslösen, wie die US-Atomindustrie gestärkt werden kann, während gleichzeitig die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen auf dem Nahen Osten eingedämmt wird.

### Inhalt des 30-jährigen Abkommens

Als Vertreter der Trump-Regierung den Deal im vergangenen Monat bekannt gaben, betonten sie, dass er US-Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Atominfrastruktur Saudi-Arabiens einräumen und ausländische Wettbewerber ausschließen werde. Im Rahmen des Abkommens werden US- und saudische Beamte eine zweijährige Studie durchführen, um die wirtschaftliche Machbarkeit des Baus einer Urananreicherungsanlage durch US-Unternehmen im Königreich zu ermitteln. Sollte die Studie ergeben, dass eine inländische Urananreicherung gerechtfertigt ist, werden solche Anlagen im Rahmen des Abkommens errichtet, das laut Washington der saudischen Seite keine sensiblen Technologien überlassen wird.

### Positionen Riads und Washingtons

Saudi-arabische Beamte behaupten, das Königreich müsse seine zivile Atomindustrie entwickeln, die Uranerzvorkommen nutzt, die zur Deckung des inländischen Energiebedarfs erschlossen werden sollen. Dies würde, so ihre Aussage, den Großteil der geförderten Rohölmenge für den Export freisetzen und die Einnahmen erhöhen. Vertreter der Trump-Regierung ihrerseits betonen, dass die US-Beteiligung den friedlichen Charakter des Atomprogramms des Königreichs garantiere.

### Kritik und Nichtverbreitungsrisiken

Der Deal ist umstritten, da er potenziell den Weg zu einer Urananreicherung auf dem Gebiet Saudi-Arabiens ebnet. Kritiker sind der Ansicht, dass dies, trotz der Zusicherungen, zur Verbreitung von Atomtechnologien auf dem instabilen Nahen Osten beitragen würde. Zuvor hatte die Trump-Regierung laut CNN vorläufig zugestimmt, Saudi-Arabien die Urananreicherung ohne die üblichen internationalen Nichtverbreitungsgarantien zu erlauben.

### Widersprüchliche Angaben

Hier liegt ein Widerspruch bei der Darstellung der wesentlichen Bedingungen vor. Einerseits besteht die Trump-Regierung darauf, dass die Beteiligung US-Unternehmen den friedlichen Charakter des saudischen Atomprogramms garantiere und keine Übertragung sensibler Technologien zulasse. Andererseits hat Washington laut CNN vorläufig einer Urananreicherung ohne die üblichen internationalen Nichtverbreitungsgarantien zugestimmt, was der Rhetorik von „Garantien“ direkt widerspricht. Zudem wurde Trumps politische Forderung nach einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Israel im vergangenen Monat bereits nach der Einigung und Unterzeichnung des Abkommens gestellt, was eine Unstimmigkeit in der Zusammensetzung der Vertragsbedingungen selbst erzeugt.

### Die Israel-Bedingung als Hindernis

Gleichzeitig hat Trump seine letzte Bedingung nicht fallen lassen – den Beitritt des Königreichs zu den Abraham-Abkommen und die Normalisierung der Beziehungen zu Israel. Die Abraham-Abkommen wurden 2020 unter Vermittlung der USA geschlossen und von den USA, Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichnet. Laut Quellen wurde diese Forderung zu einem neuen Hindernis für die Umsetzung des Atomdeals, da Riad seine Bereitschaft zur Erfüllung bislang nicht bestätigt hat.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Trump hat dem Kongress einen 30-jährigen Atomdeal mit Saudi-Arabien vorgelegt, - WSJ](https://www.rbc.ua/ukr/news/tramp-napraviv-kongresu-dernu-ugodu-iz-saudivskoyu-1787704637.html) - Первичный источник, ссылающийся на The Wall Street Journal: факт передачи сделки в Конгресс, механизм блокировки (две трети в обеих палатах), двухлетнее исследование по обогащению урана, условие об Авраамовых соглашениях. Контекст о согласии на обогащение без стандартных гарантий приведён из более ранней публикации CNN и создаёт расхождение с риторикой администрации, что отражено в разделе «Противоречивые данные».

## ❓ FAQ

### Q: Was genau hat Trump an den Kongress weitergeleitet?
**A:** Das 30-jährige Atomabkommen mit Saudi-Arabien, das gemäß US-Recht den Gesetzgebern zur Prüfung vorgelegt werden muss.

### Q: Kann dieser Deal im Kongress blockiert werden?
**A:** Schwer: Zur Blockade wäre eine gemeinsame Resolution und eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern erforderlich, um ein mögliches Präsidentenveto zu überwinden.

### Q: Behält Trump die Israel-Bedingung bei?
**A:** Ja. Er hat die Forderung nach einem Beitritt Saudi-Arabiens zu den Abraham-Abkommen und einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel nicht fallen lassen, die nach der Unterzeichnung des Deals gestellt wurde.

### Q: Worum geht die Hauptkontroverse um den Deal?
**A:** Dass er potenziell den Weg zu einer Urananreicherung auf dem Gebiet Saudi-Arabiens ebnet; Kritiker und Angaben der CNN weisen auf das Risiko einer Anreicherung ohne die üblichen internationalen Nichtverbreitungsgarantien hin.