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title: "Trump bereitet dem Iran eine „mehrtägige Antwort“ vor: Das Weiße Haus plant eine lange Kampagne im Hormus-Streifen"
description: "Das Weiße Haus ist auf einen mehrtägigen Krieg mit dem Iran im Hormus-Streifen vorbereitet. Trump erklärte den Waffenstillstand für beendet und ist bereit, auf Angriffe mit Härte zu reagieren, berichtete aber auch, dass Teheran bereits mit einem Angebot für ein Abkommen angerufen hat. 🇺🇸🇮🇷🚢"
date: 2026-07-09T03:28:00.000Z
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# Trump bereitet dem Iran eine „mehrtägige Antwort“ vor: Das Weiße Haus plant eine lange Kampagne im Hormus-Streifen

![Donald Trump in roter MAGA-Kappe und blauem Anzug mit roter Krawatte, macht eine bestimmte Faustgeste vor dem Weißen Haus – Symbol für die Vorbereitung einer mehrtägigen Antwort auf den Iran im Ormuz-Straße](https://xab.info/media/2026/07/09/tramp-gotovit-iranu-mnogodnevnyj-otvet-belyj-dom-rasschityvaet-na-dolguyu-kampaniyu/tramp-gotovit-iranu-mnogodnevnyj-otvet-belyj-dom-rasschityvaet-na-dolguyu-kampaniyu-1.webp)

In Washington wird auf einen langwierigen Eskalationsszenario vorbereitet. Nach Angaben von Quellen in der Administration rechnet das Weiße Haus mit einem mehrtägigen, möglicherweise sogar mehrwöchigen Austausch von Schlägen mit dem Iran im strategisch wichtigen Hormus-Streifen. Die Dauer dieser neuen Kampagne hängt direkt von den Aktionen Teherans ab: Wenn der Iran weiterhin Handelsschiffe angreift, könnte sich der Konflikt von einigen Tagen bis zu einem Monat hinziehen.

### Wirtschaftlicher Faktor und Vertrauen in die Reserven

Demnach haben die USA derzeit mehr Möglichkeiten zur Eskalation als zuvor. In den letzten Wochen haben Hunderte von Öltankern erfolgreich den Golf von Mexiko passiert, was die Schaffung strategischer Reserven ermöglichte. Dieser Umstand hat die Besorgnis innerhalb der Administration erheblich gemindert: Ein Wiederaufleben aktiver Kampfhandlungen wird wahrscheinlich keinen sofortigen Ölpreisschub auslösen, der zuvor der wichtigste Hemmschuh war.

### Enttäuschung Teherans und Bruch des Waffenstillstands

Als Ursache für den aktuellen Ausbruch von Gewalt nennen Beamte die Enttäuschung des radikalen Flügels der iranischen Führung. In Teheran wird angenommen, dass der unterzeichnete Memorandum of Understanding nicht den erwarteten Nutzen gebracht hat. Die iranischen Eliten haben das Gefühl, die Kontrolle über den Hormus-Streifen verloren zu haben: Hunderte von Schiffen begannen, die südliche Route in der Nähe der Küste Omans zu nutzen und umgehen so die Einflusszone des Irans.

Zusätzlich stieß der Iran trotz der Aufhebung einiger Sanktionen auf reale wirtschaftliche Schwierigkeiten:

- Finanzinstitute weigern sich, Geschäfte zum Verkauf iranischen Öls zu genehmigen.

- Partnerländer nutzen die vorübergehenden Ausnahmen aus den Sanktionsregimen nur ungern.

- Die eingefrorenen Vermögenswerte des Irans wurden nicht aufgetaut, da Teheran die im Abkommen vorgesehenen Schritte zur Atomabkommen nicht umgesetzt hat.

Die Situation wurde durch das Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon verschärft, das unter US-Vermittlung geschlossen wurde und den libanesischen Teil des Memorandums of Understanding faktisch überflüssig machte.

### Chronologie der Eskalation: vom 7. Juli bis heute

Die Kette der Ereignisse begann am 7. Juli, als der Iran drei Handelsschiffe im Hormus-Streifen angriff. Am selben Tag führten die USA eine Serie von Gegenangriffen durch, auf die Teheran bald mit einer eigenen Gegenattacke reagierte.

Am Mittwoch, dem 8. Juli, erklärte der US-Präsident Donald Trump offiziell, dass das 60-tägige Waffenstillstandsabkommen, das im Memorandum vorgesehen war, aufgrund von Provokationen der iranischen Seite „beendet“ sei. In der Nacht zum 9. Juli gingen die USA zum zweiten Schlag gegen Ziele in der Nähe des Streifens über und griffen erstmals seit mehreren Monaten Infrastruktur direkt innerhalb des Irans an.

Als Antwort griff der Iran US-Basen in Kuwait und Bahrain an und erklärte gleichzeitig, dass er seine Ansprüche auf die Kontrolle über den Streifen nicht aufgeben werde.

### Trumps Position: Bereitschaft zum Krieg und Verhandlungen

Donald Trump selbst ließ in der Nacht zum 9. Juli erkennen, dass die USA bereit für eine weitere Eskalation sind. Allerdings berichtete er bei Kommentaren zur Situation auch, dass iranische Beamte „kürzlich angerufen“ hätten und den Wunsch geäußert hätten, ein Abkommen zu schließen.

„Ein Teil der iranischen Führung war mit allem unzufrieden... Sie begannen zu schießen, und wir beschlossen, dass es Zeit ist, ihnen eine Antwort zu geben. Dies ist ein Prozess. Wir haben Geduld. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir nicht das gewünschte Abkommen erhalten, werden wir es nicht abschließen“, so ein hochrangiger Beamter, der die Härte der Position Washingtons unterstrich.