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title: "Trump ruft zur Wiedervereinigung Irlands auf: Scharfe Reaktionen aus London und Belfast"
description: "Am 12. September 2026 rief Donald Trump bei einem Treffen mit dem irischen Premierminister Michael Martin zur Wiedervereinigung der Insel auf. London und die Unionisten in Belfast wiesen den Aufruf zurück und erinnerten an die Notwendigkeit eines Referendums gemäß dem Belfast-Agreement."
date: 2026-09-13T07:45:20.000Z
lang: de
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tags: [trump, ireland, northern-ireland, uk, belfast-agreement]
publisher: "XAB.info"
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# Trump ruft zur Wiedervereinigung Irlands auf: Scharfe Reaktionen aus London und Belfast

![Donald Trump im blauen Anzug und roter Krawatte vor dem Weißen Haus nach seinem Aufruf zur Wiedervereinigung Irlands](https://xab.info/media/2026/09/13/trump-vystupil-za-obeinenie-irlandii/trump-vystupil-za-obeinenie-irlandii-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Am 12. September 2026 unterstützte Trump bei einem Treffen mit dem irischen Premierminister Michael Martin öffentlich die Wiedervereinigung der Insel Irland.
- Die britische Regierung wies den Aufruf zurück und erklärte, es gebe keine Pläne für ein Referendum über den Status Nordirlands.
- DUP-Vorsitzender Gavin Robinson und pro-britische Kräfte in Belfast verurteilten die Aussage und bestanden auf einer Entscheidung des Volkes der Region.
- Gemäß dem Belfast-Agreement von 1998 ist eine Statusänderung nur durch ein offizielles Referendum möglich.

Am 12. September 2026 äußerte sich US-Präsident Donald Trump bei einem bilateralen Treffen mit dem irischen Premierminister Michael Martin öffentlich für die Wiedervereinigung der Insel Irland. „Ich möchte keine Probleme verursachen, aber ich sage Ihnen ehrlich: Ich würde sie sehr gerne vereint sehen. Ich denke, das wird früher oder später passieren. Warum also nicht jetzt?“, erklärte der amerikanische Präsident. Nach seinen Worten wäre die Wiedervereinigung der Insel nach mehr als einem Jahrhundert ein „wunderbares Ereignis“ gewesen. Die Aussage fiel vor dem Hintergrund bereits bestehender diplomatischer Spannungen zwischen Washington und London in der Irland-Frage.

### Kontext des Treffens und Formulierung des Aufrufs

Trumps Worte fielen im Rahmen eines bilateralen Gesprächs mit dem irischen Premierminister Michael Martin und wurden von Beobachtern als direktes öffentliches Signal in Unterstützung der Idee einer vereinten Insel gewertet. Der amerikanische Präsident betonte, er wolle keine „Probleme verursachen“, erklärte jedoch offen seinen persönlichen Wunsch, eine Vereinigung zu sehen, und dass dieser Prozess „früher oder später“ stattfinden werde. Gerade diese Formulierung – das Eingeständnis der Unvermeidlichkeit der Wiedervereinigung und der Aufruf, sie zu beschleunigen – wurde zum Auslöser für die Reaktion der britischen Seite und der unionistischen Kräfte in Nordirland.

### Reaktion aus London und Belfast

Die britische Regierung wies die Aussagen Trumps zurück und erklärte, es gebe keine Pläne für ein Referendum über den Status Nordirlands. Britische und pro-britische Kräfte in Belfast verurteilten die Äußerungen des US-Präsidenten entschieden. Der Vorsitzende der Democratic Unionist Party (DUP) in Nordirland, Gavin Robinson, betonte in sozialen Medien, dass die Zukunft der Region von deren eigener Bevölkerung bestimmt werden müsse. Diese Kommentare kamen einige Wochen nachdem der britische Premierminister Andy Burnham erklärt hatte, dass ein Referendum über den Austritt Nordirlands aus dem Vereinigten Königreich „nicht erwogen“ werde.

### Das Belfast-Agreement als rechtlicher Rahmen

Die zentrale Einschränkung in dieser Debatte bleibt das Belfast-Agreement von 1998. Gemäß seinen Bestimmungen können Änderungen des Status Nordirlands nur durch ein offizielles Referendum vorgenommen werden. Das bedeutet, dass der öffentliche Aufruf Trumps zur Wiedervereinigung ohne eine solche Abstimmung keinen direkten rechtlichen Umsetzungsweg hat – worauf die britische Seite verweist, indem sie das Fehlen von Referendumsplänen betont.

### Widersprüchliche Angaben

In den verfügbaren russischsprachigen Berichten über das Ereignis vom 12. September werden Unstimmigkeiten festgestellt, die ehrlich widerspiegelt werden müssen. Erstens wird der Aufruf Trumps in den Originalquellen mit einer widersprüchlichen Formulierung beschrieben, die die Wiedervereinigung der Irischen Republik und Nordirlands „im Rahmen des Vereinigten Königreichs“ verbindet, was logisch nicht mit dem üblichen Verständnis einer Inselwiedervereinigung und mit der Position Londons vereinbar ist, die jede Statusänderung ablehnt. Zweitens gehen die Positionen der Seiten grundlegend auseinander: Washington (in Person des Präsidenten) plädiert für eine Beschleunigung der Vereinigung, London und die Unionisten in Belfast sind dagegen und bestehen darauf, dass die Entscheidung nur vom Volk der Region per Referendum getroffen werden kann. Somit existiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein einheitlich abgestimmtes Bild hinsichtlich der juristischen Bedeutung und des gewünschten Ergebnisses der Aussage.

Insgesamt hat die Aussage Trumps vom 12. September 2026 die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und Großbritannien in der Irland-Frage verstärkt. Solange die britische Seite und die unionistischen Parteien an der durch das Belfast-Agreement verankerten Linie festhalten – der Status kann nur durch ein Referendum geändert werden –, bleiben die öffentlichen Aufrufe des amerikanischen Präsidenten ein politisches Signal und kein Schritt zur praktischen Umsetzung, was die weitere Dynamik der Debatte bestimmt.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Zwischen den USA und Großbritannien entbrannt Konflikt vor dem Hintergrund der Aufrufe von Präsident Trump zur Vereinigung Irlands.](https://www.vietnam.vn/ru/tranh-cai-giua-my-va-anh-khi-tong-thong-trump-keu-goi-thong-nhat-ireland) - Подтверждает заявление Трампа о воссоединении и конфликтную реакцию Лондона.
- [Trump prophezeit die Vereinigung Irlands: „Das wird am Ende passieren“](https://news.am/ru/news/1061196) - Фиксирует цитату о неизбежности объединения острова.
- [Trump unterstützt die Vereinigung Irlands](https://www.trtrussian.com/article/6fd1fbb46211) - Подтверждает публичную поддержку Трампа идеи объединения.
- [Trump spricht sich für die Vereinigung Irlands aus](https://caliber.az/post/tramp-vystupil-za-obedinenie-irlandii) - Подтверждает факт выступления и контекст реакции сторон.

## ❓ FAQ

### Q: Wann und wo hat sich Trump für die Wiedervereinigung Irlands ausgesprochen?
**A:** Am 12. September 2026, bei einem bilateralen Treffen mit dem irischen Premierminister Michael Martin.

### Q: Wie reagierte die britische Regierung?
**A:** Sie wies die Aussage zurück und erklärte, es gebe keine Pläne für ein Referendum über den Status Nordirlands; zuvor hatte auch der britische Premierminister Andy Burnham erklärt, ein Referendum werde „nicht erwogen“.

### Q: Kann der Status Nordirlands ohne ein Referendum geändert werden?
**A:** Gemäß dem Belfast-Agreement von 1998 sind Statusänderungen nur durch ein offizielles Referendum möglich.