In den Gängen der Macht in den USA tobten in den letzten Wochen Prozesse, die für die breite Öffentlichkeit unsichtbar blieben. Wie bekannt wurde, entwickelte die amerikanische Führung einen detaillierten Plan für eine Bodenoperation im Iran mit dem Ziel, Vorräte an hochangereichertem Uran zu beschlagnahmen. Doch trotz der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte hat Präsident Donald Trump die Vorbereitung dieser riskanten Mission persönlich gestoppt.
Dringende Einberufung von General Kane
Die Ereignisse entwickelten sich rasch. Quellen zufolge musste der Vorsitzende des Joint Chiefs of Staff, General Dan Kane, seine Teilnahme an einer Sitzung hochrangiger NATO-Beamter in Brüssel abbrechen. Er kehrte dringend nach Washington zurück, um persönlich über die Pläne der Militärs informiert zu werden. Der Kern des Vorschlags bestand darin, das strategisch wichtige Material mit Gewalt vom iranischen Regime zu beschlagnahmen.
Nach seiner Rückkehr präsentierte General Kane Präsident Trump verschiedene Optionen für eine solche Spezialoperation. Doch wie Journalisten berichten, entschied sich der amerikanische Anführer dafür, den Plan auf Eis zu legen.
Risiken und Skepsis
Die Gründe für den Verzicht auf eine militärische Aktion lagen auf der Hand. Trump erhielt Warnungen, dass solche Maßnahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine harte Reaktion des Iran hervorrufen würden. Dies hätte zu einem langwierigen Krieg und einer weiteren Destabilisierung der Weltwirtschaft führen können. Besonders beunruhigt war der Präsident von Prognosen über erhebliche Verluste unter den amerikanischen Soldaten.
Militärexperten bewerteten die Risiken für die US-Armee als „hoch oder extrem“. Trump selbst stand der Idee skeptisch gegenüber und merkte an, dass es praktisch unmöglich sei, physisch an das Uran zu gelangen, das unter Bergen versteckt ist. Um das Material aus den unterirdischen Tunneln in Fordo, Natanz und Isfahan zu bergen, wären Hunderte von Spezialeinsatzkräften und eine tatsächliche Invasion im großen Stil erforderlich gewesen.
Die wirtschaftliche Antwort Teherans
Die Planung der Operation erfolgte vor dem Hintergrund angespannter Verhandlungen. Der Iran bereitete seinerseits eine ernsthafte wirtschaftliche Antwort vor, falls die Diplomatie scheitern und der Konflikt fortgesetzt würde. In Teheran wurde ein Szenario erwogen, bei dem die jemenitischen Huthis die Straße von Bab el-Mandeb schließen könnten. Dies ist eine wichtige maritime Handelsader der Welt, die als alternative Route vor dem Hintergrund der Instabilität in der Straße von Hormus genutzt wurde.
Diplomatischer Durchbruch
Die Absage der militärischen Operation fiel mit den Aussagen Trumps zusammen, dass sich die USA und der Iran einer Einigung nähern. Der Präsident äußerte Optimismus bezüglich der Wiedereröffnung der Straße von Hormus und des Abschlusses der Verhandlungen über das Atomprogramm. Nach seinen Worten könnten die Vereinbarungen bereits am kommenden Wochenende, dem 13. und 14. Juni, in Europa unterzeichnet werden.
Die diplomatischen Bemühungen finden auch auf Seiten der Verbündeten Bestätigung. Der pakistanische Ministerpräsident Shehbaz Sharif merkte an, dass der Text des Friedensabkommens bereits abgestimmt wurde. Washington wählte somit den Weg der Verhandlungen und vermied ein potenzielles militärisches Gefecht, das globale Folgen hätte haben können.