US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass die diplomatischen Kontakte zwischen Washington und Teheran trotz der aktiven Phase der militärischen Konfrontation fortgesetzt werden. Im Gespräch mit der Presse umriss der Chef des Weißen Hauses zwei mögliche Szenarien für die weitere Entwicklung: Entweder wird der Konflikt durch ein diplomatisches Abkommen beendet, oder die USA werden ihre militärischen Aktionen mit zunehmender Intensität fortsetzen.

Zwei Wege: Krieg oder Deal

Trump hat die Strategien zur Bewältigung der Krise klar voneinander abgegrenzt. Nach seinen Worten impliziert die militärische Option die Fortsetzung der aktuellen Maßnahmen oder sogar deren Verschärfung. Der Präsident verwendete eine medizinische Metapher, um dieses Szenario als einen Prozess zu beschreiben, der „den gesamten Organismus“ des Gegners „vollständig lahmlegt“.

Der amerikanische Staatschef betonte jedoch das Vorhandensein einer Alternative. „Es gibt eine vernünftigere Strategie: Sie schließen einen Deal, und sie wollen einen Deal schließen“, erklärte Trump. Er äußerte die Überzeugung, dass die iranische Seite an einem Abkommen interessiert ist, aber derzeit noch nicht bereit ist, es zu unterzeichnen.

Verhandlungen vor dem Hintergrund von Angriffen

Ein zentraler Aspekt der Erklärung war die Bestätigung, dass der Dialog zwischen den Parteien auch während der aktiven Phase der Kampfhandlungen nicht unterbrochen wurde. Trump stellte fest, dass die Verhandlungen auch nach der 13. Nacht in Folge von US-Anschlägen, die auf die Nacht vom 23. auf den 24. Juli fielen, weiterlaufen.

„Wir könnten schneller vorgehen, was wir möglicherweise tun werden, oder wir können mit ihnen verhandeln, womit wir uns derzeit beschäftigen. Wir sprechen mit ihnen“, betonte der Präsident. Er fügte hinzu, dass Teheran die Situation nun „ernster nimmt“, obwohl dies keinen sofortigen Erfolg auf der diplomatischen Spur garantiert.

Wer führt den Dialog

Auf die Frage, wer genau die Interessen der USA in diesen Verhandlungen vertritt, antwortete Trump mit für ihn charakteristischer Unbestimmtheit und erklärte, dass „im Wesentlichen alle“ in den Prozess eingebunden seien. Dabei hob er jedoch die Schlüsselfiguren hervor, die an den Kontakten mit den Iranern beteiligt sind: Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.