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title: "Trump spricht von „Energie-Waffenstillstand“ zwischen der Ukraine und Russland: Was bekannt ist"
description: "Trump erklärte einen gegenseitigen Verzicht der Ukraine und Russlands auf Angriffe auf Energieanlagen und verknüpfte dies mit dem Anstieg der Dieselpreise. Kiew kommentierte die Erklärung vage, der Kreml reagierte lediglich positiv auf den Aufruf."
date: 2026-09-14T15:20:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/trump-spricht-von-energie-waffenstillstand-ukraine-russland
tags: [trump, ukraine-russia, energy, oil-refineries, diesel-prices, diplomacy]
publisher: "XAB.info"
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# Trump spricht von „Energie-Waffenstillstand“ zwischen der Ukraine und Russland: Was bekannt ist

![Трамп заявил о «энергетическом перемирии» между Украиной и Россией: что известно](https://xab.info/media/2026/09/14/trump-zayavil-o-energeticheskom-pereimirii-ukrainy-i-rossii/trump-zayavil-o-energeticheskom-pereimirii-ukrainy-i-rossii-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Trump erklärte, dass sich die Ukraine und Russland bereit erklärt haben, keine Angriffe auf Objekte der Energiewirtschaft durchzuführen.
- Trump verknüpfte den Anstieg der globalen Dieselpreise mit dem Krieg, nicht mit dem Iran, und hatte zuvor Kiew aufgefordert, die Angriffe auf Raffinerien einzustellen.
- Peskow erklärte, dass der Kreml Trumps Aufruf positiv aufgenommen habe, bestätigte jedoch keine bilaterale Vereinbarung.
- Die ukrainische Seite reagierte vage und bestätigte den „Energie-Waffenstillstand“ nicht.
- Die IEA senkte ihre Prognose für die Verarbeitung russischen Erdöls auf 4 Millionen Barrel pro Tag (etwa -30 % gegenüber dem Vorkriegsniveau).

Am 14. September 2026 erklärte US-Präsident Donald Trump, dass die Ukraine und Russland angeblich eine gegenseitige Vereinbarung über die Einstellung von Angriffen auf Energieanlagen erzielt hätten. Nach seinen Worten hat sich Kiew bereit erklärt, keine Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur durchzuführen, während sich Moskau seinerseits verpflichtet hat, dasselbe zu tun. Die Erklärung kam vor dem Hintergrund einer anhaltenden Debatte über die Auswirkungen der Kampfhandlungen auf die globalen Kraftstoffpreise und wurde als Versuch Washingtons gewertet, die Taktik beider Konfliktparteien zu beeinflussen.

### Trumps Erklärung zum „Energie-Waffenstillstand“

„Die Ukraine hat sich bereit erklärt, keine Angriffe auf Objekte der russischen Energiewirtschaft durchzuführen. Russland hat sich bereit erklärt, dasselbe zu tun“, erklärte Trump, wie ukrainische Medien unter Berufung auf seine Rede berichteten. Gleichzeitig wies er die Verantwortung für den Anstieg der globalen Dieselkraftstoffpreise vor allem auf den Krieg zwischen der Ukraine und dem Aggressorstaat, nicht aber auf die Lage rund um den Iran. Zuvor, am 13. September, hatte der US-Präsident behauptet, dass gerade die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien den Anstieg der Kraftstoffpreise befeuerten, und forderte in diesem Zusammenhang den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf, solche Angriffe einzustellen, andernfalls drohe ein globaler Dieselengpass.

### Reaktion Kiews und Moskaus

Im Kreml reagierte man auf die Erklärung zurückhaltend-positiv: Der Sprecher des russischen Diktators Dmitri Peskow erklärte, dass Moskau Trumps Aufruf zur Einstellung der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien positiv aufgenommen habe. Dabei ist zu beachten, dass der Kreml gerade den Aufruf kommentierte und nicht die Tatsache einer bilateralen Vereinbarung. Auf der ukrainischen Seite fiel die Reaktion vage aus: Im Umfeld Selenskyjs wurde das Vorhandensein eines abgestimmten „Energie-Waffenstillstands“ öffentlich nicht bestätigt, was den zentralen Punkt von Trumps Erklärung ohne eindeutige Bestätigung seitens beider Hauptstädte lässt.

### Kontext: Angriffe auf Raffinerien und IEA-Prognose

Die Erklärung kam in einem Umfeld, in dem russische Raffinerien im August die umfangreichste Angriffswelle seit Beginn des Krieges erlebt hatten. Angesichts systematischer Angriffe auf kritische Infrastruktur prognostizieren Analysten eine anhaltende Verringerung der russischen Erdölverarbeitung. Die Internationale Energieagentur (IEA) senkte ihre Prognose für die Verarbeitung russischen Erdöls für die nächsten anderthalb Jahre auf 4 Millionen Barrel pro Tag – etwa 30 % weniger als die vor Beginn der umfassenden Invasion Russlands in der Ukraine verzeichneten Werte.

### Widersprüchliche Daten

Zwischen den Erklärungen der Parteien und der Faktenprüfung der Quellen gibt es deutliche Unstimmigkeiten. Erstens erklärt Trump eine fertige bilaterale Vereinbarung, doch weder Kiew noch Moskau haben öffentlich die Abschluss eines solchen Vertrags bestätigt: Die ukrainische Seite reagierte vage, und Peskow kommentierte lediglich Trumps „Aufruf“, nicht aber die Tatsache einer Vereinbarung. Der „Energie-Waffenstillstand“ ist demnach derzeit vor allem eine einseitige Erklärung Washingtons. Zweitens ist in Trumps Argumentation ein Wandel erkennbar: Während er zuvor den Anstieg der Dieselpreise direkt mit den ukrainischen Angriffen auf Raffinerien verknüpfte, verlagert er in der neuen Erklärung die Verantwortung für den Preisanstieg auf den Krieg insgesamt und rückt die Rolle des Irans in den Hintergrund. Diese Widersprüche machen den Kern der Erklärung umstritten und einer zusätzlichen Überprüfung bedürftig.

### Was das für den Kraftstoffmarkt bedeutet

Unabhängig davon, ob die erklärte Vereinbarung ein echtes politisches Verpflichtung darstellt, ist die Rhetorik Washingtons darauf gerichtet, die Volatilität des Ölmarkts zu dämpfen. Wenn die Angriffe auf die Energiewirtschaft tatsächlich eingeschränkt werden, könnte dies die von der IEA prognostizierte Verringerung der russischen Verarbeitung verlangsamen und Druck auf die Dieselpreise ausüben. Solange jedoch beide Seiten die Vereinbarung nicht offiziell bestätigen, sollten Markt und Beobachter den „Energie-Waffenstillstand“ als erklärte, aber nicht bestätigte Initiative betrachten.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Ukraine und Russland haben sich bereit erklärt, nicht auf die Energiewirtschaft zu schießen, – Trump](https://www.rbc.ua/ukr/news/ukrayina-ta-rosiya-pogodilis-biti-energetitsi-1789399007.html) - Подтверждает заявление Трампа о взаимном отказе от ударов по энергетике и его слова о причинах роста цен на дизель.
- [Trump erklärte, dass sich die Ukraine bereit erklärt habe, nicht auf russische Energieobjekte zu schießen](https://strana.today/news/512223-zelenskij-uklonchivo-prokommentiroval-objavlennoe-trampom-enerhoperemirie-ukrainy-i-rf.html) - Подтверждает заявление Трампа и фиксирует уклончивый комментарий Зеленского, что указывает на отсутствие полного подтверждения со стороны Киева.
- [Trump erklärte eine Vereinbarung zwischen Russland und der Ukraine](https://korrespondent.net/world/4911659-tramp-zaiavyl-o-dohovorennosty-mezhdu-rf-y-ukraynoi) - Подтверждает тезис о заявлении Трампа относительно договоренности между РФ и Украиной.
- [Trump erklärte einen gegenseitigen Verzicht Russlands und der Ukraine auf Angriffe auf die Energiewirtschaft](https://kz.kursiv.media/2026-09-14/svvo-tramp-zayavil-o-vzaimnom-otkaze-rossii-i-ukrainy-ot-udarov-po-energetike/) - Подтверждает формулировку о взаимном отказе от ударов по энергетике в заявлении Трампа.

## ❓ FAQ

### Q: Was genau erklärte Trump über die Ukraine und Russland?
**A:** Trump erklärte, dass sich die Ukraine bereit erklärt habe, keine Angriffe auf Objekte der russischen Energiewirtschaft durchzuführen, und dass sich Russland, so seine Worte, bereit erklärt habe, dasselbe zu tun.

### Q: Haben Kiew und Moskau diese Vereinbarung bestätigt?
**A:** Eindeutig – nein. Peskow erklärte, dass der Kreml Trumps Aufruf positiv aufgenommen habe, bestätigte jedoch keine bilaterale Vereinbarung, und die ukrainische Seite reagierte vage.

### Q: Welche Ursache für den Anstieg der Dieselpreise nannte Trump?
**A:** Trump erklärte, dass der Anstieg der globalen Dieselkraftstoffpreise vor allem durch den Krieg zwischen der Ukraine und dem Aggressorstaat, nicht aber durch den Iran verursacht werde.

### Q: Wie lautet die IEA-Prognose für die russische Erdölverarbeitung?
**A:** Die IEA senkte ihre Prognose für die Verarbeitung russischen Erdöls für die nächsten anderthalb Jahre auf 4 Millionen Barrel pro Tag, was etwa 30 % unter den Vorkriegswerten liegt.