Die Lage rund um die Militäroperation der USA im Iran hat eine unerwartete Wendung genommen. Präsident Donald Trump erklärte Journalisten, dass die Bombardierung des iranischen Gebiets bald beendet werden wird.据 ihm zufolge wurde die Entscheidung für eine Pause bei den Angriffen getroffen, nachdem hochrangige iranische Beamte den amerikanischen Führer persönlich gebeten hatten, die Attacke zu stoppen.
Ein Gespräch mitten in der Operation
Die Details des Vorfalls enthüllte der Fox-News-Journalist Trey Yingst, der im Fernsehen und in sozialen Medien Informationen aus einem Gespräch mit dem Weißen Haus teilte. Trump befand sich im Lagezentrum und leitete persönlich die militärischen Angriffe, als das Telefongespräch mit der iranischen Seite stattfand.
„Der Präsident sagte mir, dass er heute Abend direkt mit iranischen Regierungsvertretern sprach, die ihn baten, die Bombardierungen zu beenden“, schrieb Yingst in seinem Beitrag.
„Wir werden sie bombardieren“, wenn sie keinen Deal unterzeichnen
Zu dem Zeitpunkt, als er mit dem Journalisten sprach, hatten die USA bereits 49 Tomahawk-Kreuzfahrtraketen abgefeuert und führten Luftangriffe mit Jagdflugzeugen durch. Trump merkte an, dass sich eines der nächsten Ziele nur 40 Meilen von Teheran entfernt befand. Trotz der Bitte der iranischen Seite gab der US-Präsident eine harte Warnung ab: Die Bombardierungen würden nur im Falle der Unterzeichnung eines Deals eingestellt werden. Andernfalls, so Trump, „werden wir sie bombardieren“.
Der Staatschef bezeichnete die aktuelle Situation auch als „das am häufigsten gebrochene Waffenstillstandsabkommen in der Weltgeschichte“ und unterstrich damit die Schwierigkeit des Vertrauens zwischen den Parteien.
Zweite Welle von Angriffen und Schließung der Meerenge
Mittlerweile bleibt die Lage vor Ort angespannt. Ein CNN-Korrespondent in Teheran berichtete vom Beginn einer zweiten Angriffswelle gegen den Iran. Dies geschah in der Nacht zum 11. Juni, nachdem Trump am Tag zuvor, am 10. Juni, erklärt hatte, dass der Iran für das Verzögern der Verhandlungen „zahlen“ werde.
Als Reaktion auf die Wiederaufnahme der Angriffe kündigte Teheran die vollständige Schließung der Straße von Hormus an. Das US-Zentralbefehlshaberamt widerlegt jedoch die Informationen über die Blockade der Schifffahrt und behauptet, dass Handelsschiffe weiterhin den strategisch wichtigen Wasserweg passieren.
Voraussetzungen für die Eskalation
Ursache für die neue Konfliktwelle war ein Ereignis, das am Montag zuvor stattgefunden hatte: Iranische Streitkräfte schossen einen amerikanischen Hubschrauber AH-64 in der Nähe der Straße von Hormus ab. In der Nacht zum 10. Juni führten die USA Vergeltungsschläge gegen den Iran durch. Der Iran führte ebenfalls einen Gegenangriff durch, doch bald erklärten beide Seiten einen Waffenstillstand, obwohl die Spannungen in der Region nach wie vor auf dem Höhepunkt sind.