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title: "Trump äussert sich zu Witkoffs Worten, der Putin nach Hubbard-Freilassung als Humanisten bezeichnete"
description: "US-Präsident Donald Trump hat die Äusserung seines Gesandten Steve Witkoff kommentiert, der Putin nach der Freilassung des Amerikaners Stephen Hubbard als Humanisten bezeichnet hatte. Die Worte des Diplomaten stossen im Kongress auf scharfe Kritik, doch das Weisse Haus verteidigte ihn."
date: 2026-10-22T07:14:40.250Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/trump-zu-witkoffs-putin-aeusserung
tags: [donald-trump, steve-witkoff, vladimir-putin, stephen-hubbard, us-politics, diplomacy]
author: "Andrej Kosynko"
publisher: "XAB.info"
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# Trump äussert sich zu Witkoffs Worten, der Putin nach Hubbard-Freilassung als Humanisten bezeichnete

![US-Präsident Donald Trump in einem dunkelblauen Anzug und roter Krawatte bei einer offiziellen Veranstaltung](https://xab.info/media/2026/10/22/tramp-vyswalsya-o-sowah-uitkoffa/tramp-vyswalsya-o-sowah-uitkoffa-1.webp)

## Kernpunkte

- US-Sondergesandter Steve Witkoff bezeichnete Wladimir Putin nach der Freilassung von Stephen Hubbard als Humanisten.
- Donald Trump erklärte, im Kontext einer Freilassung treffe ein solcher Begriff zu, er selbst vermeide jedoch Bewertungen.
- Die US-Senatoren Thom Tillis und John Cornyn kritisierten Witkoff scharf für diese Formulierungen.
- Vizepräsident J.D. Vance unterstützte Witkoff unter Verweis auf die Notwendigkeit praktischer Ergebnisse in der Diplomatie.

US-Präsident Donald Trump hat sich zu der jüngsten kontroversen Äusserung seines Sondergesandten Steve Witkoff geäussert, der den russischen Machthaber Wladimir Putin öffentlich als Humanisten bezeichnet hatte. Anlass für diese scharfe und umstrittene Einschätzung war die Freilassung des US-Bürgers Stephen Hubbard, der in Russland eine Haftstrafe verbüsst hatte. Die Bemerkung des amerikanischen Gesandten löste sofort eine Welle der Empörung unter führenden Politikern und Gesetzgebern in Washington aus.

### Donald Trumps Reaktion auf die umstrittene Aussage des Gesandten

Im Gespräch mit Journalisten versuchte der US-Präsident, die Einschätzungen über den Kreml-Chef vor dem Hintergrund der Freilassung des Landsmanns zu relativieren. Der US-Präsident wies darauf hin, dass im Kontext einer konkreten humanitären Geste im Zusammenhang mit der Freiheit für Stephen Hubbard, dessen Leben im Gefängnis hätte enden können, eine solche Formulierung angewendet werden könne. Gleichzeitig betonte Donald Trump, dass er persönlich es ablehne, gross angelegte moralische oder politische Bewertungen dieser Art abzugeben.

### Welle der Kritik von US-Senatoren

Die öffentlichen Äusserungen von Steve Witkoff riefen scharfen Widerspruch bei einflussreichen Vertretern des republikanischen Establishments im US-Kongress hervor. Der Senator aus North Carolina, Thom Tillis, zeigte sich offen empört über diesen diplomatischen Eklat und lud den Gesandten ein, persönlich in die Ukraine zu reisen und mit den Familien der Opfer zu sprechen. Ihm schloss sich der Senator aus Texas, John Cornyn, an, der den russischen Präsidenten direkt als kaltblütigen Mörder bezeichnete und die Rhetorik des Sondergesandten scharf kritisierte.

### Verteidigung der diplomatischen Position durch den Vizepräsidenten

Trotz heftiger Kritik in den politischen Kreisen Washingtons stoss die Position von Steve Witkoff überraschend auf Unterstützung auf höchster Ebene der Exekutive. US-Vizepräsident J.D. Vance stellte sich hinter den Diplomaten und erklärte, dieser habe seine direkte Aufgabe erfüllt, eine amerikanische Geisel nach Hause zu bringen. Nach Ansicht des Vizepräsidenten sei in der diplomatischen Praxis das Erreichen konkreter Ergebnisse bei der Freilassung von Bürgern wichtiger als formelle Bewertungen und Diskussionen über Formulierungen.

### Bedeutung des Vorfalls für die amerikanisch-russischen Kontakte

Dieser diplomatische Vorfall verdeutlicht anschaulich die tiefen Gräben im amerikanischen politischen Establishment in Bezug auf Kontakte und Bewertungen des Moskauer Handelns. Während die US-Präsidentschaftsverwaltung den pragmatischen Ansatz und die Ergebnisse des Verhandlungsprozesses in humanitären Fragen rechtfertigt, bestehen die Gesetzgeber weiterhin auf einer harten und kompromisslosen Haltung. Solche Meinungsverschiedenheiten unterstreichen die Schwierigkeit, einen Ausgleich zwischen diplomatischen Erfolgen bei der Freilassung von Bürgern und der Beibehaltung einer klaren Prinzipienlinie in der internationalen Politik zu finden.

## Faktencheck und Quellen

- [Трамп признался, считает ли Путина "гуманистом"](https://www.rbc.ua/ukr/news/tramp-ziznavsya-chi-vvazhae-putina-gumanistom-1792652577.html) - Die Primärquelle bestätigt alle Details zu Trumps und Witkoffs Äusserungen sowie die Reaktionen der Senatoren.
- [Трамп считает, что Россия сделала "большую уступку", не захватив всю Украину](https://ru.euronews.com/2025/04/25/trump-russia-ukraine-comments) - Kontextuelle Quelle zu Trumps Kommentaren über Russland.

## Häufige Fragen

### Warum nannte Steve Witkoff Wladimir Putin einen Humanisten?

Der US-Sondergesandte machte diese Aussage, nachdem der russische Machthaber den US-Bürger Stephen Hubbard freigelassen hatte.

### Wie reagierte Donald Trump auf Witkoffs Worte?

Trump erklärte, im Kontext der Freilassung einer Person, die glaubte, ihr gesamtes Leben im Gefängnis zu verbringen, treffe diese Definition zu, er selbst wolle jedoch keine Bewertungen abgeben.

### Welche US-Politiker kritisierten Witkoff?

Die republikanischen Senatoren Thom Tillis und John Cornyn übten scharfe Kritik und bezeichneten die Worte des Sondergesandten als inakzeptabel.