In der Nacht zum 9. Juni wurde die strategisch wichtige Tschanqar-Brücke, die das Festland mit der vorübergehend besetzten Krim verbindet, endgültig außer Gefecht gesetzt. Ein erneuter Angriff ukrainischer Einheiten führte zur vollständigen Sperrung des Verkehrs und verwandelte den wichtigen logistischen Korridor in eine nicht funktionierende Infrastruktur.
Die Operation wurde vom Zentrum für multidomänen Operationen „Falange“ unter Unterstützung des 1. separaten Sturmregiments „Dmytro Kotsubailo“ und des 475. separaten Sturmregiments „CODE 9.2“ durchgeführt. Zur Zerstörung des Ziels setzten die ukrainischen Streitkräfte die Kampfdrohnen FP-2 ein.
Chronik der Zerstörung: Von Teilschäden bis zur vollständigen Blockade
Es war nicht der erste Angriff auf das Objekt in den letzten Tagen. Bereits am 7. Juni wurde die Brücke erstmals getroffen, wodurch die Fahrbahn in einer Richtung teilweise beschädigt wurde. Doch erst die nächtliche Operation am 9. Juni war entscheidend: Die Infrastruktur des Objekts wurde vollständig lahmgelegt.
Laut Informationen der Besatzungsstrukturen wurde der Angriff auf die Fährverbindung über die Bucht Sivasch registriert. Infolge des Angriffs wurde der Verkehr auf der Brücke vollständig eingestellt, und die Behörden, die die Halbinsel kontrollieren, mussten empfehlen, Umgehungsstrecken zu nutzen.
Strategie FrontStrike und Überwachung der Wiederherstellung
Der Angriff war Teil der systematischen Arbeit im Rahmen der FrontStrike-Operationen, die darauf abzielen, die logistische Infrastruktur des Gegners zu treffen. Die ukrainischen Streitkräfte betonen, dass Bewegungen und Wiederherstellungsversuche am Objekt unter ständiger Beobachtung stehen.
In einer Erklärung des 1. separaten Sturmregiments der Landstreitkräfte der AFU wird die Bereitschaft betont, weitere Angriffe durchzuführen, falls es Versuche gibt, die logistische Route wiederherzustellen. Somit ist die Tschanqar-Brücke, eine der wichtigsten Fährverbindungen, auf unbestimmte Zeit blockiert.